Nach den Pariser Terroranschlägen Brüssel hebt maximale Terrorwarnstufe auf

In Belgiens Hauptstadt Brüssel ist die Terrorwarnstufe von vier auf drei gesenkt worden. Die Regierung muss nun über mögliche Änderungen der Sicherheitsvorkehrungen entscheiden.

So soll der Kampf gegen den Terror verschärft werden
Innenminister Quelle: dpa
Eifelturm Quelle: dpa
Italien Quelle: dpa
G20-Vertreter Quelle: dpa
Schweden Quelle: dpa
Belgien reagierte auf den Terror in Paris mit Pass- und Fahrzeugkontrollen an der Grenze zu Frankreich Quelle: dpa
SpanienIn Spanien wurde erwartet, dass an der 656 Kilometer langen Grenze zu Frankreich deutlich mehr Sicherheitskräfte eingesetzt werden. Schon nach Anschlägen in Tunesien und Kuwait hatte Madrid im Juni den Alarm auf die zweithöchste Stufe 4 angehoben. Seitdem gelten für Flughäfen und Bahnhöfe, Atomanlagen und Botschaften verschärfte Schutzmaßnahmen. Quelle: AP
In Russland patrouillieren Polizisten und Soldaten auf Bahnhöfen und in Flughäfen, in Kaufhäusern und Sportstätten. Quelle: dpa
Italienische Polizisten stehen am 28.04.2011 auf dem Petersplatz in Rom. Quelle: dpa
Ein Demonstrant schwenkt am Donnerstag (30.06.2011) vor dem Parlament in Athen eine Griechenlandfahne. Quelle: dpa
Die Schweizer Flagge weht am Donnerstag (04.02.2010) auf dem Dach der Schweizer Botschaft in unmittelbarer Nähe zum Bundeskanzleramt (dahinter) in Berlin. Quelle: dpa
Österreichische Polizisten stehen am 28.10.2015 auf der österreichischen Seite der Grenze zwischen Österreich und Deutschland nahe Wegscheid (Bayern) vor Flüchtlingen. Quelle: dpa
Die Niederlande verschärften Kontrollen an ihren Grenzen sowie auf Fernbahnhöfen und dem Internationalen Flughafen Schiphol bei Amsterdam Quelle: AP
Als einziges nordisches Land reagierte Finnland mit verschärften Sicherheitschecks an Häfen und Flughäfen. Quelle: dpa
Am Grenzübergang Röszke 1 nach Ungarn, der geschlossen ist, stehen am 15.09.2015 ungarische Polizisten neben der Autobahn. Quelle: dpa
In Guben (Brandenburg) gehen die polnische Polizistin Monika Mojsiejonek und der deutsche Polizeihauptkommissar Ingo Barzik am 02.07.2015 gemeinsam auf Streife. Quelle: dpa
Rio de Janeiro Quelle: REUTERS

Die Terrorwarnstufe für die belgische Hauptstadt Brüssel ist von der höchsten Kategorie vier auf drei heruntergestuft worden. Damit gilt die Bedrohung durch einen Anschlag nur noch als „möglich und wahrscheinlich“, nicht mehr als „ernstzunehmend und nahe bevorstehend“. Belgische Medien berichteten am Donnerstag übereinstimmend von der Neubewertung durch das Koordinierungsorgan für die Bedrohungsanalyse.

Die maximale Warnstufe galt seit vergangenem Samstag. Die belgischen Behörden fürchteten einen Anschlag wie in Paris, wo am 13. November 130 Menschen durch islamistische Attentäter getötet worden waren. Nach der Neueinstufung der Experten muss die belgische Regierung über mögliche Änderungen der Sicherheitsvorkehrungen entscheiden.

Das bedeuten die Anschläge in Paris für Deutschland

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Pariser Terroranschlägen kam es wieder zu Razzien: Im ostbelgischen Verviers gab es zwei Durchsuchungen, im südbelgischen Auvelais eine. Personen wurden dabei nicht festgenommen, berichtete die Staatsanwaltschaft.

In Brüssel war die Hälfte der U-Bahn-Stationen geöffnet, Schulen und Kindergärten nahmen schon am Vortag den Betrieb wieder auf. Schwer bewaffnete Soldaten und Polizisten gehörten weiterhin zum Straßenbild.

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