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Nicolas Sarkozy Wie Frankreich den Euro retten will

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Rentenreform solls richten

France's President and UMP party candidate for the 2012 French presidential elections Nicolas Sarkozy Quelle: REUTERS

So zum Beispiel droht auch die Ratingagentur Moody’s Frankreichs Kreditwürdigkeit herabzustufen, sollte die Wirtschaft weiter vor sich hindümpeln. Eine zusätzliche Warnung sind in diesem Zusammenhang die Zahlen des Staatlichen Instituts für Statistik- und Wirtschaftsforschung (INSEE) in Paris. Für das erste Quartal 2012 erwarten die Experten weiter steigende Arbeitslosigkeit und eine stagnierende Industrieproduktion. Keine einfachen Vorraussetzungen für Sarkozy.

Sarkozys Rettungspläne
Der will das Haushaltsloch vor allem mit Einsparungen von 75 Milliarden Euro stopfen. Den Großteil davon sollen seine Rentenreform, effizientere Verwaltungsstrukturen und Sparmaßnahmen bei der Krankenversicherung einbringen. Die restlichen 40 Milliarden will er mit zusätzlichen Einnahmen ausgleichen. Darunter sind Steuererhöhungen für Besserverdiener und Großunternehmen. Außerdem plant Sarkozy, Steuerschlupflöcher zu schließen und eine Finanztransaktionssteuer einführen.

Die Crux bei der Rechnung des Staatspräsidenten ist aber das optimistische Wachstum, das seinem Zahlenspiel zu Grunde liegt. Zwar will Sarkozy mit seinem Maßnahmenpaket die französische Wirtschaft wieder wettbewerbsfähiger machen. Dafür sollen unter anderem die rekordverdächtigen Lohnnebenkosten für Unternehmen sinken. Die Idee: Mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer wird die Reduzierung der Sozialabgaben gegenfinanziert.

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