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Niedrigster Wert seit Ende 2008 Arbeitslosenquote im Euro-Raum fällt

Im April waren knapp 13,9 Millionen Menschen in der Euro-Zone ohne Job - fast 1,1 Millionen weniger als im Jahr zuvor. Die niedrigste Arbeitslosenquote hat Malta, gefolgt von Deutschland.

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Die robuste Konjunktur drückt die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone auf den niedrigsten Stand seit rund neuneinhalb Jahren. Im April hatten knapp 13,9 Millionen Frauen und Männer keinen Job. Das waren 56.000 weniger als im Vormonat und fast 1,1 Millionen weniger als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote sank dadurch nach Angaben des EU-Statistikamts Eurostat vom Donnerstag binnen Monatsfrist um 0,1 Punkte auf 8,5 Prozent. "Das ist die niedrigste Quote, die seit Dezember 2008 im Euro-Raum verzeichnet wurde", erklärten die Statistiker.

Malta (3,0 Prozent) und Deutschland (3,4) wiesen die niedrigsten Arbeitslosenquoten aus. In Griechenland (20,8 Prozent im Februar) und Spanien (15,9) gab es die höchsten Werte. Wegen des wirtschaftlichen Aufschwungs finden derzeit wieder mehr Personen in Lohn und Brot. Die Industriestaaten-Organisation OECD senkte in dieser Woche ihre Prognose für das Wachstum der Euro-Zone in diesem Jahr leicht auf 2,2 von zuvor 2,3 Prozent, während für 2019 weiter 2,1 Prozent vorhergesagt werden.

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