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Nobelpreisverleihung Wir müssen "mehr Europa wagen"

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Geehrt werden auch Chemiker, Physiker und Literaten


Die zehn größten Euro-Lügen
Ex-EZB-Chef Jean-Claude Trichet Quelle: dpa
Wolfgang Schäuble Quelle: dpa
Giorgios Papandreou Quelle: dpa
Wolfgang Schäuble Quelle: dapd
Chef der Eurogruppe Jean-Claude Juncker Quelle: dapd
Angela Merkel mit Draghi Quelle: dapd
Mariano Rajoy Quelle: REUTERS

Die Der Friedensnobelpreis bleibt nicht die einzige Auszeichnung, verliehen wird. Ebenfalls am 10. Dezember - dem Todestag von Alfred Nobel - werden die Nobelpreise für Medizin, Chemie, Physik, Literatur und Wirtschaft vergeben.

Der Nobelpreis für Physik teilen sich in diesem Jahr der Franzose Serge Haroche und der Amerikaner David J. Wineland. Sie wurden für ihre herausragenden experimentellen Methoden im Bereich der Quantenphysik ausgezeichnet. Mit seinen Beobachtungen der Dekohärenz gelang es Haroche, das Gedankenspiel Schrödingers Katze auch experimentell fassbar zu machen.

Auch die Chemiker Robert J. Lefkowitz und Brian K. Kobilka werden heute mit der höchsten Auszeichnung für Wissenschaftler geehrt. Sie erforschten die Mechanismen, durch welche Zellen ihre Umwelt wahrnehmen.

Der Nobelpreis für Medizin geht an den Briten Sir John B. Gurdon und den Japaner Shinya Yamanaka. Sie entdeckten, dass bereits reife und hoch spezialisierte Zellen neu programmiert werden könnten.

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Der Literaturnobelpreisträger Mo Yan wirbelte in den vergangenen Tagen die europäische Presselandschaft auf: Die Kritik an seiner politischen Rolle in China hat er als „Dreckwasser“ zurückgewiesen. Bei der Nobelvorlesung drei Tage vor Verleihung der Auszeichnung sagte der 57-Jährige am Freitag in Stockholm, er werde „mit Blumen überhäuft, aber auch mit Steinen beworfen und mit Dreckwasser überschüttet“. Kritiker werfen dem Schriftsteller Anpassung an die Machthaber in Peking vor. Mo Yan hatte die Zensur in China mit lästigen, aber unumgänglichen Sicherheitskontrollen an Flughäfen verglichen. Unterstützung für den inhaftierten Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo lehnte er in Stockholm ab. Auch die Wirtschaftswissenschaften haben zwei weitere Nobelpreisträger in ihren Reihen: die Spieltheoretiker Alvin E. Roth und Lloyd S. Shapley.

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