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Notenbank EZB drückt Leitzins auf Rekordtief

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Aufkauf von Staatsanleihen wird weitergehen

Mario Draghi wird wohl auch weiter an den umstrittenen Staatsanleihenkäufe der EZB festhalten. Quelle: dpa

Der EZB-Rat hat zudem weitreichende Beschlüsse zur Stabilisierung der Banken beschlossen. Die Währungshüter entschieden, Banken bis zu 36 Monate laufende Kredite zu gewähren. Bisher liefen die längsten Maßnahmen bis zu 13 Monate. Außerdem will Draghi eine weitere Lockerung der Sicherheitenregeln durchsetzen. Entsprechende Andeutungen machte Draghi zuvor schon vor dem Europäischen Parlament. Konkret geht es um eine deutliche Lockerung der Regeln dafür, welche Wertpapiere die EZB für Kredite akzeptiert.

Notenbanken im Kaufrausch
Ben Bernanke Quelle: dpa
Bank of London Quelle: REUTERS
Yen-Schein Quelle: REUTERS
Eine Ein-Euro-Münze und ein Schweizer Franken Quelle: dpa

Hintergrund dieser Maßnahmen: Untereinander misstrauen sich die Banken ähnlich wie nach dem Zusammenbruch der Lehman-Bank vor drei Jahren. Kommt der Interbankenhandel aber zum Erliegen, bleibt davon auch die Realwirtschaft nicht unberührt. Aus den Rezessionssorgen würde dann schon bald eine tatsächliche Rezession werde.

Mehr als 200 Milliarden ausgegeben

Was den Aufkauf von europäischen Staatsanleihen angeht, wird die EZB wohl ihre Linie fortführen. Marktbeobachter erwarten, dass die Notenbanker zwar das bestehende Programm SMP fortführen, aber nicht ausweiten werden. Die EZB hat für das SMP seit Mai 2010 schon mehr als 200 Milliarden Euro ausgegeben. Zuletzt tätigte sie wöchentliche Käufe zwischen 4 und 8 Milliarden Euro.

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