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ÖVP-Chef Kurz setzt auf Frauen und Experten auf der Ministerbank

ÖVP-Obmann Sebastian Kurz (M) und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache (r) treffen den österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. Quelle: dpa

Nach dem Abschluss des Koalitionspaktes zwischen der konservativen ÖVP und der rechten FPÖ in Österreich haben die Parteispitzen Bundespräsident Alexander Van der Bellen über den Stand der Dinge informiert.

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Der Chef der konservativen österreichischen Volkspartei (ÖVP), Sebastian Kurz, will in seiner neuen Regierung auf Gleichberechtigung und externes Fachwissen setzen. „In meinem Team werden 50 Prozent Frauen sein und zwei Drittel sind Experten“, sagte Kurz am Samstag in Wien. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der rechten FPÖ, Heinz-Christian Strache, besprach er zuvor die Ministerliste mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Österreichs Staatsoberhaupt will nach eigenen Aussagen vor der geplanten Vereidigung Anfang kommender Woche alle vorgeschlagenen Minister persönlich kennenlernen. Er hat die Befugnis, einzelne Minister abzulehnen. Van der Bellen sagte, dass der Vereidigung aber wohl „nichts im Wege“ stehe.

Nach siebenwöchigen Verhandlungen hatten sich ÖVP und FPÖ am späten Freitagabend auf einen 160 Seiten starken Koalitionspakt geeinigt. Nach der Absegnung der Vereinbarung in den Parteigremien wollen Kurz und Strache um 16.00 Uhr in Wien die Öffentlichkeit über die Details ihrer Regierungszusammenarbeit informieren.

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