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ÖVP-Parteichef Kurz will mit Rechten Koalitionsverhandlungen führen

ÖVP-Parteichef Sebastian Kurz hat angekündigt, dass er mit der rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei (FPÖ) über die Bildung einer neuen Regierung verhandeln will.

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Heinz-Christian Strache (FPÖ, links) und Sebastian Kurz (ÖVP) Quelle: REUTERS

Die konservative ÖVP will sich nach ihrem Wahlsieg in Österreich um eine Regierungskoalition mit der rechten FPÖ bemühen. Parteichef Sebastian Kurz kündigte am Dienstag an, er werde die FPÖ zu Koalitionsgesprächen einladen und versuchen, bis Weihnachten eine neue Regierung auf die Beine zu stellen. Diese Führung müsse eine eindeutig proeuropäische Ausrichtung haben.

Sowohl Kurz' ÖVP als auch die FPÖ von Parteichef Heinz-Christian Strache haben sich im Wahlkampf für striktere Einwanderungskontrollen, schnelle Ausweisungen von abgelehnten Asylbewerbern und ein Vorgehen gegen radikale Islamisten ausgesprochen.

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hatte Kurz am Freitag mit der Regierungsbildung beauftragt. Der 31 Jahre alte ÖVP-Chef, der in der scheidenden Koalition mit den Sozialdemokraten Außenminister gewesen war, ist auf dem Weg, Europas jüngster Regierungschef zu werden.

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