+++Pariser Anschläge+++ Mutmaßlicher Drahtzieher soll tot sein

Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, soll tot sein. Das geht aus einem Medienbericht hervor, wurde jedoch bislang nicht offiziell bestätigt. Die Ereignisse im Überblick.

Abdelhamid Abaaoud, undatiertes Bild. Der mutmaßliche Drahtzieher der Pariser Anschläge soll tot sein. Quelle: AP
  • Frau sprengte sich in Paris in die Luft, Polizisten wurden verletzt, sieben Verdächtige festgenommen
  • Bundesinnenminister de Maizière hält weitere Anschläge in Europa für möglich
  • Staatsanwaltschaft erklärt, "Team von Terroristen" mit Anschlagsplänen sei ausgeschaltet worden

+++19.30+++

Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, ist einem Zeitungsbericht zufolge tot. Das berichtete die "Washington Post" am Mittwoch unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Der Pariser Staatsanwalt François Molins bestätigte dies jedoch nicht. Er erklärte lediglich, bei der Polizeirazzia in Saint-Denis sei ein "Team von Terroristen" ausgeschaltet worden, das neue Angriffe geplant habe. Abaaoud sei nicht unter den bei einem Einsatz in Saint-Denis nördlich von Paris festgenommenen Verdächtigen. Die Identität der Getöteten werde noch ermittelt.

+++18.56+++

Nach den Terroranschlägen vom Freitag werden noch 195 Verletzte in den Kliniken von Paris behandelt. Drei von ihnen seien noch in Lebensgefahr, sagte Gesundheitsministerin Marisol Touraine am Mittwoch im Parlament. 41 weitere werden in Intensivstationen betreut. Bei den Anschlägen waren 129 Menschen getötet worden. 368 wurden nach aktualisierten Zahlen vom Mittwoch verletzt.

+++17.55+++

Nach dem Terroralarm in Hannover ermittelt die Polizei wegen des Vorbereitens eines Sprengstoffanschlags gegen unbekannt. Die Staatsanwaltschaft Hannover werde prüfen, ob sie die Ermittlungen der Generalbundesanwaltschaft vorlegt, sagte der Einsatzleiter, Hannovers Polizeivizepräsident Thomas Rochell am Mittwoch. Mehr als 2000 Beamte, darunter viele Spezialkräfte, hätten bei ihrem Einsatz mehrere hundert Menschen und Fahrzeuge überprüft, ohne irgendetwas Gefährliches zu entdecken.

+++17.45+++

Ein Magazin der Extremistenorganisation Islamischer Staat (IS) hat am Mittwoch das Foto einer selbst gebauten Bombe veröffentlicht, die Ende Oktober das russische Passagierflugzeug zum Absturz gebracht haben soll. Auf dem Bild des Online-Magazins "Dabiq" ist eine Dose des Erfrischungsgetränks Schweppes Gold zu sehen sowie Bauteile, die ein Zünder und ein Schalter sein könnten.

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