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Schuldenkrise Ist Spanien jetzt gerettet?

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Wieso wächst die Angst um Italien?

Gute Laune herrscht bei Spaniern und Italienern derzeit nur bei der Fußball-Europameisterschaft in Polen und in der Ukraine. Die heimische Wirtschaft sorgt in beiden Ländern hingegen für große Sorgen. Quelle: dpa

Italiens Wirtschaft ist Anfang 2012 so stark geschrumpft wie seit drei Jahren nicht mehr. Vor allem der sinkende Privatkonsum sorgte dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt von Januar bis März um 0,8 Prozent zum Vorquartal zurückging, wie das Statistikamt Istat am Montag nach endgültigen Berechungen mitteilte. Die Verbraucher gaben ein Prozent weniger aus und bremsten die Konjunktur damit deutlich. Schwung kam lediglich vom Außenhandel - das aber auch nur, weil die Exporte mit 0,6 Prozent weniger stark sanken als die Importe mit 3,6 Prozent.

Das hoch verschuldete Italien steckt mitten in der Rezession. Die drittgrößte Volkswirtschaft im Euroraum schrumpft seit drei Quartalen und dürfte nach Einschätzung der EU-Kommission 2012 rund 1,4 Prozent nachgeben. Die Regierung unter Mario Monti will mit hartem Sparkurs gegensteuern und verlorenes Vertrauen an den Finanzmärkten zurückgewinnen. Dennoch gilt vielen Experten das Land als nächster Wackelkandidat in der Schuldenkrise.

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Nach dem geplanten Hilfsantrag Spaniens für seine Banken beim Euro-Rettungsschirm dürfte der Commerzbank zufolge nun Italien verstärkt in den Fokus der Märkte rücken. „Die Konjunktur ist zu Jahresbeginn eingebrochen, und der Reformwillen der italienischen Politik ist offensichtlich bereits wieder deutlich erlahmt“, sagte Commerzbank-Ökonom Ralph Solveen. „So könnte auch ein Hilfsantrag Italiens nur eine Frage der Zeit sein. (mit dpa, Reuters)

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