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Start des Kaufprogramms EZB kauft Pfandbriefe für 1,7 Milliarden Euro

Die Europäische Zentralbank hat seit vergangener Woche Pfandbriefe im Wert von 1,7 Milliarden Euro gekauft. Damit will sie die lahmende Konjunktur der Euro-Zone anschieben.

Die EZB ist zu Beginn ihres Kaufprogramms für Pfandbriefe noch nicht in die Vollen gegangen. Quelle: dpa

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist zu Beginn ihres Kaufprogramms für Pfandbriefe noch nicht in die Vollen gegangen. Wie die EZB am Montag in Frankfurt mitteilte, wurden in der ersten Woche seit Beginn des Programms Käufe in einem Volumen von 1,7 Milliarden Euro abgewickelt.

Die Notenbank hatte am Montag vor einer Woche mit den Käufen begonnen, um die lahmende Konjunktur in der Euro-Zone anzuschieben. Bis zum Jahreswechsel will die EZB auch am Markt für Kreditverbriefungen, sogenannten ABS-Papieren, aktiv werden. Hierfür wählt sie gerade Banken aus, die sie dabei zu Beginn der Käufe unterstützen sollen. Im Gespräch ist auch die Deutsche Bank.

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Die Bundesbank und zahlreiche Unions-Politiker sehen die geplanten Wertpapierkäufe kritisch. Der CDU-Haushälter Norbert Barthle forderte die EZB am Montag auf, wie versprochen nur sichere und qualitativ hochwertige Papiere zu kaufen. Nach dem Stresstest der Banken dürften durchgefallene Institute nicht durch die Hintertür entlastet werden.

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