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Studie Kölner leben am längsten

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Der Gewinner ist in Skandinavien zu finden

Die norwegische Hauptstadt ist am gesündesten. Quelle: dpa

Gewonnen haben die Osloer, die am gesündesten leben. Die Studie stellt ihnen deshalb ein gutes Gesundheitszeugnis aus. Sie haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 76 Jahren (Männer) und 81 Jahren (Frauen). Ein Großteil der Bevölkerung ist zwischen 25 und 39 Jahren alt. 93 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren hält ihre Gesundheit für gut oder sehr gut.

Nur für acht Prozent besteht das Risiko, psychologische Probleme zu bekommen. Alkohol und Drogen sind unterdurchschnittlich verbreitet. Nur sechs Prozent der Jugendlichen gaben beispielsweise an, jemals Cannabis konsumiert zu haben. Lediglich beim Gewicht liegen die 14- bis 16-Jährigen noch im Durchschnitt. Das ändert sich im Laufe des Lebens: Die Generation ihrer Eltern hat dann keine Probleme mehr mit ihrem Gewicht.

100 Prozent aller Kinder sind in Bratislava, Slowakei, gegen Mumps, Masern und Röteln geimpft. Ausdruck der guten medizinischen Versorgung ist es auch, dass die Kindersterblichkeit unter dem Durchschnitt liegt und die Bewohner Bratislavas im Durchschnitt mit 73,3 Jahren (Männer) und 79,6 Jahren (Frauen) älter werden als in der übrigen Slowakei. Insgesamt liegt die Slowakei damit genau im Durchschnitt des europäischen Vergleichs.

Die hartnäckigsten Gesundheitsmythen
Eine junge Frau putzt sich mit einem Papiertaschentuch die Nase Quelle: dpa
Mann mit Rückenschmerzen sitzt im Büro Quelle: obs
In einer Zahnarztpraxis werden die Zähne eines Jungen untersucht Quelle: dpa
Ein Fieberthermometer liegt auf verschiedenen Arten und Formen von Tabletten Quelle: dpa
Ein Mann zieht an seinem Finger und erzeugt ein Knackgeräusch. Quelle: dpa
Angela Merkel hält ein Schnapsglas in der hand Quelle: AP
Ein Junge steht unter einer Dusche Quelle: dpa

Zu dem sind die 429.00 Hauptstädter besser ausgebildet, 43 Prozent der Einwohner haben eine höhere Bildung. Allerdings sagt gleichzeitig auch ein Viertel aus, dass es nicht genügend Geld zur Verfügung habe.

Damit liegt Bratislava leicht über dem europäischen Schnitt. Durchschnittlich machen 60 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren mehr als zwei Stunden Sport pro Woche - im restlichen Europa ist es nur jeder zweite.

Das Projekt beschreibt die Gesundheit, vor allem in städtischen Gebieten in Nord-, Ost-, Süd- und Westeuropa. Dazu zählen unter anderem auch Tromso, Bistritam, Utrecht und Greater Manchester. Städte in Portugal, Spanien und Italien wurden nicht mit einbezogen. Ein klarer Schwerpunkt lag auf Städten in West- und Mitteleuropa sowie in Osteuropa.

Letztlich ist es die erste Studie, die auf Informationen beruht, die zwar bereits schon lokal verfügbar sind, allerdings erstmals einen Vergleich des Gesundheitszustandes zwischen verschiedenen europäischen Städten ermöglicht. Besonders politische Entscheidungsträger sollen in Zukunft davon profitieren und so die Gesundheitspolitik verbessern.

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