
Ein Bombenanschlag hat die vorwiegend von Kurden bewohnte Stadt Diyarbakir im Südosten der Türkei Medienberichten zufolge erschüttert. Angaben über Opfer oder Schäden lagen nach der Explosion am Dienstag noch nicht vor. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, mehrere Krankenwagen seien unterwegs zum Tatort im Stadtzentrum. Der Anschlag soll sich gegen die Polizei gerichtet haben.
Kurdische Rebellen haben seit dem Abbruch des Friedensprozesses zwischen der Türkei und der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im vergangenen Juli wiederholt Polizei und Militär angegriffen. Die PKK kämpft seit Jahrzehnten für mehr Autonomie für die türkischen Kurden.