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Türkische Behörden Wegen Pariser Anschlägen gesuchte Frau nach Syrien ausgereist

Die im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Paris gesuchte Frau ist am 8. Januar von der Türkei aus nach Syrien gereist. Dies teilte die türkische Regierung am Montag mit.

Die Karikaturen für "Charlie Hebdo"
Karikatur von 2006: Ein Rahmen um ein weißes Stück Papier. Überschrift: "Please enjoy this culturally, ethnically, religiously, and politically correct cartoon responsibly. Thank You." Quelle: Twitter
Ein Terrorist schießt auf einen Bleistift, der entzwei bricht. Doch ein Spitzer spitzt den abgebrochenen Stift wieder an. Dieser radiert mit seinem Radiergummi den gezeichneten Terroristen weg. Quelle: Twitter
Ein Flugzeug fliegt auf zwei nebeneinander stehende Bleistifte zu. Das Bild erinnert an die Anschläge auf die Zwillingstürme des World Trade Centers im September 2001. Quelle: Twitter
Ein von hinten gezeichneter Terrorist hat einen Zettel auf dem Rücken, auf den ein Bleistift schreibt: "You lost!" ("Du hast verloren!") Quelle: Twitter
Eine Zeichnung der Zeitschrift Charlie Hebdo. Aus der Titelseite der Zeitung erhebt sich eine Hand mit Feder, die dem Betrachter den Mittelfinginger zu zeigen scheint. Quelle: Twitter
Ein Gewehr und ein Stift nebeneinander. Auf dem Gewehr: "Murderous assault on french satirical newspaper". Auf dem Stift: "Free Expression". Bildunterschrift: "But the Pen Will Endure" Quelle: Twitter
Ein Terrorist mit Krummsäbel hat einer Person (T-Shirt: "Charlie Hebdo") den Kopf abgeschlagen. Aus dem Hals streckt sie dem Terroristen noch die Zunge entgegen. Bildunterschrift: "Onsterfelijk" Quelle: Twitter

Es handelt sich um die mutmaßliche Lebensgefährtin des in Paris erschossenen Attentäters Amedy Coulibaly, die 26-jährige Hayat Boumeddiene. Nach ihr wurde in Frankreich seit Freitag als mutmaßliche Komplizin Coulibalys gefahndet. Sie war aber den türkischen Angaben zufolge zum Zeitpunkt der Pariser Terrorakte nicht mehr im Land.

Bereits am Wochenende war aus Sicherheitskreisen bekannt geworden, dass die Frau am 2. Januar - also rund eine Woche vor den Pariser Attentaten - auf dem Istanbuler Flughafen Sabiha Gökcen angekommen war. Nach zwei Nächten in der Großstadt soll sie nach Sanliurfa nahe der Grenze zu Syrien gereist sein, von dort dann am vergangenen Donnerstag in das Bürgerkriegsland selbst. Die französischen Behörden hatten zunächst angenommen, dass Boumeddiene am Freitag in Paris mit in dem jüdischen Geschäft gewesen sei, in dem Coulibaly Geiseln nahm und vier Menschen erschoss. Der Attentäter war beim Sturm der Polizei auf das Geschäft getötet worden.

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Die französische Polizei sucht nach den Anschlägen der vergangenen Woche nach Unterstützern der islamistischen Terroristen. Es gebe „ohne Zweifel einen Komplizen“, sagte Premierminister Manuel Valls am Montag dem französischen Sender BFMTV. „Die Jagd geht weiter“; mehr wolle er dazu nicht sagen. Präsident François Hollande beriet sich am Montagmorgen mit dem für innere Sicherheit zuständigen Teil des Kabinetts. Valls kündigte neue Schritte im Kampf gegen den Terrorismus an. Zunächst sollten Möglichkeiten für Abhörmaßnahmen verbessert werden. Islamistische Häftlinge sollten in Gefängnissen isoliert werden. Zwei der Terroristen, die vergangene Woche bei Anschlägen und Geiselnahmen 17 Menschen getötet hatten, waren in ihrer Haftzeit in Kontakt.

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