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Von der Leyens CO2-Grenzausgleichszölle BDI warnt vor „Risiko von Vergeltungsmaßnahmen“

Exklusiv
„Ein sehr komplexes Instrument“: Der BDI warnt vor von der Leyens CO2-Grenzausgleichszöllen Quelle: dpa

Die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will in der EU CO2-Grenzausgleichszölle einführen. Doch der Bundesverband der Deutschen Industrie warnt vor den Risken.

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Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt vor CO2-Grenzausgleichszöllen, wie sie die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der EU einführen will. „Das ist ein sehr komplexes Instrument“, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang der WirtschaftsWoche. „Es birgt das Risiko, dass andere Länder auf Grenzausgleichzöllen der EU mit Vergeltungsmaßnahmen reagieren.“ Neue Handelskonflikte würden der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen auf den Weltmärkten mehr schaden als nutzen.

Von der Leyen hatte am Dienstag bei ihrer Rede in Straßburg angekündigt, als Kommissionspräsidentin Klimaneutralität bis 2050 gesetzlich festzuschreiben.

Um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen zu erhalten, will sie CO2-Grenzausgleichszölle einführen. Diese würden nach Einschätzung des BDI nicht den erwünschten Effekt zeigen, da sie die Preise außerhalb der EU nicht beeinflussen. „Grenzausgleichszölle erhöhen die Preise auf dem europäischen Markt, und gleich Wettbewerbsnachteile auf den so wichtigen Weltmärkten nicht aus, die unsere Unternehmen durch zusätzliche Klimakosten erleiden.“

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