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Weltwirtschaftsforum "Ohne das Geld der Deutschen geht es nicht"

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Schützenhilfe aus Europas Norden

Auf Hilfe, sprich auf deutsches Geld, hofft auch Italiens Ministerpräsiden Mario Monti. Er beklagte sich bei einer Podiumsdiskussion, mit den Problemen der hohen Arbeitslosigkeit alleine gelassen zu werden. „Wir brauchen Programme für die Jugendlichen. Wir brauchen Steuererleichterung für Unternehmen, die Jugendlichen einstellen.“ Das gehe nicht, wenn gleichzeitig gespart werden soll und der Zinsdruck das Land weiter lähme. Deutschland müsse seiner Verantwortung gerecht werden und eingreifen, so Monti weiter.

Schützenhilfe für Angela Merkel kam aus Dänemark und den Niederlanden. „Wir brauchen in Europa Reformen und Haushaltsdisziplin“, so die dänische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt.

Auch der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte erklärte sich bereit, den Reform- und Sparweg weiterzuführen. „Wir sind zu weiteren Einschnitten bereit, wollen aber gleichzeitig die Branchen fördern, die für unsere Volkswirtschaft wichtig sind, etwa der Agrarsektor und der Dienstleistungsbereich.“ Sparen und trotzdem Wachstum schaffen, müsse gemeinsam möglich sein. Wer nicht mitziehen möchte, könne gerne den Euro-Raum verlassen. „Ich finde, wir sollten eine Möglichkeit schaffen, einen Euro-Austritt möglich zu machen“, so Rutte.

Ausland



Bei all der Unterstützung bleibt nur die Frage, warum Griechenland (oder ein anderer PIIGS-Staat) freiwillig ausscheiden sollte, sofern die Geberländer wie Deutschland zuvor auch so die Rechnung zahlen.

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