Yanis Varoufakis Kritiker der Sparpolitik wird neuer griechischer Finanzminister

Yanis Varoufakis, ein großer Gegner der Euro-Rettungspakete, wird Griechenlands neuer Finanzminister. Er soll im Laufe des Tages vereidigt werden.

Griechenland ist am schlechtesten in die EU integriert
Mann mit griechischer Flagge Quelle: dapd
Blick auf Warschau Quelle: dpa
Blick auf Riga Quelle: dpa
Blick auf das ungarische Parlament Quelle: dpa
Platz in Vilnius, Litauen Quelle: AP
Ein Mädchen winkt mit der schwedischen Flagge Quelle: dpa
Urmas Paet und Frank-Walter Steinmeier Quelle: dpa
London Quelle: dpa
Dänische Flagge Quelle: dpa
Portugiesische Flagge Quelle: dpa
Rom Quelle: dpa
Zypern Quelle: dpa
Prag Quelle: dpa
Malta Quelle: REUTERS
Slowenien Quelle: REUTERS
Madrid Quelle: dpa
Finnische Flagge Quelle: dpa
Slowakische Flagge Quelle: AP
Schild mit der Aufschrift Niederlande Quelle: dpa
Paris Quelle: REUTERS

Ein scharfer Kritiker der EU-Rettungspakete soll neuer Finanzminister in Griechenland werden: Der 53-jährige Yanis Varoufakis erklärte am Dienstag, er werde im Laufe des Tages vereidigt. Auch das Staatsfernsehen meldete, dass seine Ernennung bestätigt sei.

Nach dem Sieg der Linkspartei Syriza bei der Parlamentswahl am Sonntag war deren Chef Alexis Tsipras schon am Montag als neuer Ministerpräsident vereidigt worden. In seinem Kabinett werden neben Politikern aus seiner Partei wohl auch Vertreter seines Bündnispartners, der rechtspopulistischen Unabhängigen Griechen, sitzen.

Der künftige Finanzminister Yanis Varoufakis. Quelle: REUTERS

Varoufakis hatte sich immer wieder mit Kritik an den Bedingungen der Rettungspakete für Griechenland zu Wort gemeldet. Er argumentiert, die Rückzahlung der Milliardenkredite solle sich am Wachstum der Wirtschaft orientieren. Bei dieser Meinung bleibe er auch als Minister, schrieb er in einem privaten Blog.

Drei weitere Ministerien sollen erweitert werden: Das Umweltressort soll mit Energie und Landwirtschaft zusammengelegt werden, Bildung soll sich auch um Kultur und Sport kümmern, das Innenministerium soll für öffentliche Sicherheit und die Beamtenreform zuständig sein.

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