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Zahlreiche Tote in der Ukraine Timoschenko: Keine Verhandlungen mit Janukowitsch mehr

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Vitali Klitschko: "Situation ist außer Kontrolle"

Die Ukraine-Krise schadet dem Land und Europa

++ 11.34 Uhr
Das Parlamentsgebäude wurde evakuiert. Grund seien Befürchtungen gewesen, die Demonstranten könnten versuchen, es zu stürmen, sagte Parlamentssprecherin Irina Karneljuk.

++ 11.20 Uhr
Das ukrainische Präsidialamt wirft der Opposition vor, sie habe nur zum Schein und zur Vorbereitung neuer Angriffe einem Gewaltverzicht zugestimmt. „Das waren nur Manöver“, teilte die Kanzlei von Janukowitsch mit. „Alle Versuche der Behörden zu einem Dialog und zu einer friedlichen Lösung des Konflikts wurden von den Militanten ignoriert“, hieß es.

++ 11.10 Uhr
Laut einem Reuters-Reporter vor Ort sind bei der jüngsten Gewalt mindestens 21 Zivilisten rings um den Maidan ums Leben gekommen. Lokale Medien berichten von mehr als 30 Todesopfern unter den Demonstranten.

++ 11.00 Uhr
Nach Angaben des ukrainischen Präsidialamtes wurden bei den neuen Gewaltausbrüchen in Kiew "Dutzende" Polizisten getötet oder verletzt. Die Demonstranten hätten Scharfschützen eingesetzt, hieß es in einer Erklärung.

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    ++ 10.48 Uhr
    Präsidialamtschef Andrej Kljujew hat die Europäische Union mit Nachdruck vor Strafmaßnahmen gegen die Führung in Kiew gewarnt. „Sanktionen würden die Situation verschärfen, sie wären Öl ins Feuer.“ Am Nachmittag wollen die Außenminister der EU-Staaten in Brüssel über Sanktionen beraten.

    Dichter Qualm zieht über den Maidan, Regierungsgegner haben sich teils mit Atemmasken geschützt. Einige tragen einen Verletzten fort. Die Waffenruhe hielt nur wenige Stunden. Quelle: REUTERS

    ++ 10.30 Uhr
    Zu den Opfern der neuen schweren Auseinandersetzungen in Kiew gibt es abweichende Angaben von Behörden und Opposition. Laut offizieller Mitteilung wurde am Donnerstag mindestens ein Polizist erschossen, 29 Sicherheitskräfte seien verletzt worden. Auf Seiten der Regierungsgegner gab es Medienberichten zufolge mindestens sieben Tote. Der regierungskritische Internetsender hromadske.tv sprach von neun Opfern. Ihnen sei in Herz und Kopf geschossen worden, hieß es. Nach unbestätigten Aussagen liefen Dutzende Rekruten von Truppen des Innenministeriums zu den Regierungsgegnern über.

    ++ 10.28 Uhr
    Das Präsidentenamt wird von schwer bewaffneten Polizeieinheiten abgeriegelt. Wenige hundert Meter davon entfernt kam es zu neuen Straßenschlachten zwischen Polizei und Regierungsgegnern.

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