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Arbeitslosigkeit Niedrigste Arbeitslosenquote in Euro-Zone seit 2011

Trotz zahlreicher Krisen im europäischen Währungsraum ist die Arbeitslosenquote in den Euro-Staaten gesunken. Deutschland glänzt mit der niedrigsten Quote, doch zwischen den Mitgliedern gibt es extreme Unterschiede.

Die Arbeitslosenquote im Euro-Raum ist so niedrig wie seit vier Jahren nicht. Quelle: dpa

Die Arbeitslosigkeit in den 19 Euro-Staaten ist auf das niedrigste Niveau seit mehr als vier Jahren gefallen. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Erwerbslosenquote sank im Dezember auf 10,4 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Binnen eines Jahres sank die Quote um einen vollen Prozentpunkt. Etwa 16,7 Millionen Frauen und Männer waren demnach auf Jobsuche. Dies sind 49.000 weniger als im November und 1,5 Millionen weniger als vor einem Jahr.

Deutschland glänzt dabei mit der niedrigsten Quote im Währungsraum: Nach europäischer Berechnungsmethode ergab sich im Dezember ein Wert von 4,5 Prozent. In Frankreich liegt er mit 10,2 Prozent erheblich höher. Präsident Francois Hollande hat jüngst eine zwei Milliarden Euro teure Initiative zum Jobaufbau gestartet. Der Sozialist will 2017 nicht mehr bei den Präsidentschaftswahlen antreten, falls Erfolge im Kampf gegen die hohe Erwerbslosigkeit ausbleiben.

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Die rote Laterne in der Brüsseler Statistik hält laut Eurostat Griechenland mit 24,5 Prozent (jüngste verfügbare Daten: Oktober 2015) vor Spanien mit 20,8 Prozent. In dem Land zwischen Bilbao und Malaga ist auch die Jugendarbeitslosigkeit mit 46,0 Prozent besonders hoch. Zum Vergleich: In Deutschland liegt diese Quote bei 7,0 Prozent.

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