Bruttoinlandsprodukt Forscher erhöhen deutsche Wachstumsprognosen

Laut den führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten wird der Aufwind für die deutsche Wirtschaft wohl weitergehen. Quelle: dpa

Die Bundesregierung kann mit Rückenwind von der Konjunktur rechnen: Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute heben wohl ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in diesem Jahr an.

Weiter Aufwind für die deutsche Wirtschaft: Laut Insidern fallen die Prognosen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland positiver aus als bislang. Demnach sagen sie für dieses Jahr nun ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 2,0 auf 2,2 Prozent voraus. Für kommendes Jahr werden 2,0 statt den noch im Herbst erwarteten 1,8 Prozent vorhergesagt. Zum Vergleich: 2017 war das BIP von Europas größter Volkswirtschaft mit 2,2 Prozent so kräftig gewachsen wie seit 2011 nicht mehr.

Vom Aufschwung profitiert auch der Staat: Er wird den Prognosen zufolge in beiden Jahren ähnlich hohe Überschüsse ausweisen wie 2017 mit mehr als 30 Milliarden Euro. Dadurch soll der Schuldenstand 2019 erstmals seit vielen Jahren unter die Marke von 60 Prozent im Verhältnis zum BIP fallen. Dies ist in den EU-Verträgen die Obergrenze für die Gesamtverschuldung.

Die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose der Institute soll offiziell am Donnerstag in Berlin vorgestellt werden. Sie kann bis dahin noch leicht verändert werden. Das Frühjahrsgutachten dient der Bundesregierung als Basis für ihre eigene Prognosen. Beteiligt an dem Gutachten sind das Münchner Ifo-Institut, das Berliner DIW, das Essener RWI, das Kieler IfW und das IWH Halle.

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