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DIW-Konjunkturbericht „Rezession droht nicht“

Laut DIW zeichnet sich angesichts globaler Risiken eine sinkende Auslandsnachfrage ab. Quelle: dpa

Dem Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zufolge sind die Zeiten der Hochkonjunktur vorbei. Trotzdem ist keine Rezession zu befürchten, vielmehr ist mit Wachstum zu rechnen.

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Die deutsche Wirtschaft kann dem DIW-Institut zufolge nach zwei mauen Quartalen wieder mit einem spürbaren Wachstum rechnen. Von Januar bis März zeichne sich ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von einem halben Prozent ab, geht aus dem Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Im dritten Quartal 2018 war das BIP erstmals seit dreieinhalb Jahren geschrumpft, es folgte eine Stagnation im Schlussquartal.

„Das konjunkturelle Bild ist nicht so trüb, wie es zuletzt häufig gezeichnet wurde“, sagte DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. „Eine Rezession droht nicht.“ Die Zeiten der Hochkonjunktur seien jedoch vorbei. Angesichts vieler globaler Risiken – vom Brexit bis zu Handelskonflikten - zeichne sich eine sinkende Auslandsnachfrage ab.

Die Industrie dürfte im ersten Quartal wohl wieder deutlich mehr produzieren. „Die Umsätze sind in wichtigen Bereichen zuletzt in die Höhe geschnellt – in der Automobilindustrie, die aufgrund von Zertifizierungsproblemen in der zweiten Jahreshälfte 2018 ins Schleudern geraten war, wie auch in der Chemie- und Pharmabranche, deren Produktionsketten durch die niedrigen Rheinpegel zeitweilig stockten“, sagte DIW-Ökonom Simon Junker. Das Nachholen ausgefallener Produktion werde die Wirtschaft wohl in der ersten Jahreshälfte deutlich anschieben.

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