Eurostat-Zahlen Arbeitslosigkeit in der EU bleibt bei elf Prozent

Auch im August bleibt die Arbeitslosigkeit im Euroraum unverändert niedrig. Wegen fallender Energiepreise sinkt die Inflationsrate erstmals seit einem halben Jahr in den negativen Bereich.

Arbeitslose in Spanien Quelle: dpa

Die Arbeitslosigkeit im Euroraum verharrt auf dem niedrigsten Stand seit dreieinhalb Jahren: Die Quote lag im August in den 19 Ländern mit der Gemeinschaftswährung bei 11,0 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Damit ist sie den dritten Monat in Folge unverändert. Niedriger lag die Quote zuletzt im Februar 2012 mit damals 10,9 Prozent. Insgesamt waren im August 17,6 Millionen Menschen in den Euroländern ohne Job. Den höchsten Wert meldete erneut Griechenland mit einer Quote von 25,2 Prozent nach jüngsten Zahlen vom Juni. Spanien folgt mit 22,2 Prozent.

Die Inflationsrate sank wegen fallender Energiepreise erstmals seit einem halben Jahr wieder in den negativen Bereich. Nach Angaben von Eurostat betrug die jährliche Inflationsrate im Euroraum im September minus 0,1 Prozent. Das ist der erste Rückgang des Preisniveaus seit März. Im Vormonat waren die Verbraucherpreise leicht um 0,1 Prozent gestiegen. Nach wie drücken die im Jahresvergleich stark gefallenen Ölpreise auf die Inflation. Die Energiepreise lagen im September 8,9 Prozent tiefer als vor einem Jahr.

Teurer waren im September vor allem unverarbeitete Lebensmittel, deren Preise im Durchschnitt um 2,7 Prozent stiegen. Dienstleistungen waren 1,3 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, während sich Industriegüter mit 0,3 Prozent kaum verteuerten.

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