Ewald Nowotny zum Brexit EZB will Panikreaktionen vorbeugen

EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny hat sich zu den Reaktionen der EZB auf den Brexit geäußert. Die Notenbank habe Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um Panikreaktionen zu verhindern. Für Details sei das aber zu früh.

„Es ist noch viel zu früh, hier detaillierte Perspektiven zu geben”, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) am Freitag in Wien. Quelle: Reuters

WienÖsterreichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny zufolge ist nach dem Brexit-Votum noch zu wenig Zeit verstrichen, um über Änderungen an der EZB-Geldpolitik zu diskutieren. „Es ist noch viel zu früh, hier detaillierte Perspektiven zu geben”, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) am Freitag in Wien. Großbritannien sei nach wie vor vollumfänglich Mitglied der EU.

„Was wir noch gemacht haben, ist, dass wir gewisse Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben gegen quasi Panikreaktionen”, sagte Nowotny. Das betrifft vor allem die Bereitstellung von Liquidität sowohl vonseiten der EZB wie vonseiten der Bank von England.

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