Februar Chinas Exporte fallen überraschend stark

Zum ersten Mal seit elf Monaten hat China im Februar wieder ein Handelsdefizit verzeichnet. Die Exporte fielen unerwartet stark um 18,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Exporte in China fielen um 18,1 Prozent, die Importe legten um 10,1 Prozent zu. Quelle: AP

Die Exporte in China fielen unerwartet stark um 18,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, während die Importe um 10,1 Prozent zulegten, wie das Handelsministerium am Samstag in Peking berichtete. Der Rückgang der Ausfuhren lässt sich zum Teil durch das chinesische Neujahrsfest erklären, das in diesem Jahr auf die erste Februarwoche fiel.

Das Handelsdefizit machte 22,98 Milliarden US-Dollar (16,57 Mrd Euro) aus. Das gesamte Handelsvolumen fiel um 4,8 Prozent auf 251 Milliarden US-Dollar. Im Januar waren die Ausfuhren noch um 10,3 Prozent gestiegen. In den ersten zwei Monaten gingen die Ausfuhren damit aber um 1,6 Prozent zurück, während die Importe um 10 Prozent kletterten. Der Handel mit der Europäischen Union, dem größten Handelspartner Chinas, legte um 6,3 Prozent zu. Mit den USA wurde ein Plus von 4,8 Prozent verzeichnet.

Die faszinierenden Metropolen Chinas
Chongqing ist eine Millionenstadt in der Volksrepublik China. Sie liegt auf einer wie ein Komma geformte Halbinsel am Zusammenfluss von Jangtsekiang und Jialing. Das Verwaltungsgebiet der Stadt ist annähernd so groß wie die Fläche von Österreich. Mit 28,85 Millionen Einwohnern gehört Chongqing zu einer der größten Megastädte Chinas. Quelle: Reuters
Guangzhou ist eine Stadt im Süden Chinas mit 8,86 Millionen Einwohnern. Sie ist ein bedeutender Industrie- und Handelsstandort, weshalb sie auch die „Fabrik der Welt“ genannt wird. Im Oktober 2010 wurde in Guangzhou der höchste Fernsehturm der Welt (600 m) eröffnet. Quelle: Reuters
Die Küstenstadt Zhuhai gehört zu der chinesischen Provinz Guangdong und hat eine Einwohnerzahl von 1,45 Millionen. Zhuhai trägt in China den Beinamen „Stadt der Romantik“ aufgrund der vielen Buchten und Küsten. Die Stadt ist sehr sauber, der Lebensstandard sehr hoch. Zhuhai ist ein beliebtes Wochenenddomizil für Geschäftsleute aus Hongkong. Quelle: Reuters
Wuhans Einwohnerzahl beträgt 8,33 Millionen. Die Stadt in der Provinz Hubei besteht aus drei zusammengelegten Städten. Das ebene Stadtbild ist von zahlreichen Seen geprägt. Quelle: Reuters
Die Stadt Chengdu hat 10,44 Millionen Einwohner. Sie hat sich zum Wirtschaftszentrum Westchinas entwickelt. 2006 erreichte Chengdu den vierten Platz der lebenswertesten Städte Chinas. Quelle: dapd
Peking ist die Hauptstadt und das politische Zentrum der Volksrepublik China. Dort leben etwa 17,6 Millionen Einwohner. Durch die dreitausendjährige Geschichte Pekings beherbergt die Stadt ein imposantes Kulturerbe. Quelle: dpa
Dongguan hat 8,2 Millionen Einwohner. Sie liegt östlich des Perlflusses an der Mündung in das chinesische Meer. Viele Auslandschinesen in Hongkong stammen aus Dongguan. Quelle: Reuters
Tianjin ist eine wichtige Hafenstadt in China. Mit 12,3 Millionen Einwohnern ist die Tianjin sowohl Industriezentrum, Verkehrsknoten als auch kultureller Mittelpunkt der Region mit Universitäten, Hochschulen, Museen und Baudenkmälern. Quelle: dpa/picture alliance
Die Hafenstadt Shanghai ist die bedeutendste Industriestadt Chinas. Sie besitzt den zweitgrößten Containerhafen der Welt und zählt 23 Millionen Einwohner. Mit zahlreichen Universitäten und Museen ist Shanghai auch ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum. Quelle: dpa/picture alliance
Hongkong ist die drittgrößte Metropolregion Chinas und liegt an der Südküste der Republik. Sie gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt. In der Stadt selbst leben 7,1 Millionen Menschen. Quelle: picture-alliance
Shenzhen liegt am südlichen Rand der Proving Guangdong. Sie gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten der Welt. Mit über 12 Millionen Einwohnern ist sie heute eine moderne Metropole. Quelle: picture-alliance

Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Konjunkturdaten aus China und aus Japan den Nikkei belasten und auch der Topix abrutschte. Der japanische Aktienmarkt hatte im Februar Kursverluste verzeichnet. Händler verwiesen auf unerwartet schlechte Daten zum japanischen Handelsdefizit und zur Entwicklung in der chinesischen Industrie. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index sackte um 1,6 Prozent ab auf 14.533 Punkte.

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Der breiter gefasste Topix-Index verlor 1,5 Prozent auf 1200 Zähler. Zu den Verlierern gehörten abermals Exportwerte: Der Aktienkurs von Honda gab um mehr 2,4 Prozent nach, die Canon -Papiere verloren 1,5 Prozent an Wert.

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