Global Wealth Report Vermögensboom ballt sich bei Superreichen

Das weltweite Finanzvermögen ist kräftig angestiegen. Aber wie immer haben nur einige wenige etwas davon, wie eine Studie der Boston Consulting Group zeigt.

Luxus-Jachten in China. Quelle: dpa

Der weltweite Reichtum steigt weiter kräftig. 2014 legten die privaten Finanzvermögen im Vergleich zum Vorjahr um fast zwölf Prozent auf 164 Billionen US-Dollar (146 Billionen Euro) zu. Das ist das Ergebnis einer am Montag in New York veröffentlichten Studie der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG).

Die Vermögen konzentrieren sich demnach noch stärker bei den Superreichen. Die regionale Verteilung verändert sich aber - vor allem dank des Vermögensbooms in China hat der asiatisch-pazifische Raum ohne Japan Europa überholt und dürfte bald auch die USA hinter sich lassen.

Das sind die reichsten Menschen der Welt
Die aktuelle "Billionaires list" Quelle: dpa
Platz zehn: Michael BloombergMichael Bloomberg, Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und ehemaliger Bürgermeister von New York City, besitzt laut "Forbes" ein Vermögen von 47,5 Milliarden Dollar. Damit schafft der 75-Jährige den Sprung in die Top 10 der reichsten Menschen weltweit. Quelle: dpa
David Koch Quelle: AP
Lawrence Ellison Quelle: REUTERS
Der mexikanische Telekommunikationsunternehmer Carlos Slim Quelle: REUTERS
Platz fünf: Mark ZuckerbergVor rund 13 Jahren brach er sein Studium an der Elite-Universität Harvard ab und gründete eine kleine Plattform, über die sich Kommilitonen miteinander vernetzen und austauschen konnten. Damals war Mark Zuckerberg 19 Jahre alt. Mit dem Börsengang des Internetriesen hat der Selfmade-Milliardär den Sprung in die Forbes-Liste der Superreichen geschafft: Das US-Magazin schätzt sein Vermögen auf 56 Milliarden Dollar. Quelle: dpa
Platz vier: Amancio Ortega Quelle: REUTERS

Die Zahl der Millionäre weltweit kletterte im vergangenen Jahr nach Angaben der Beratungsfirma deutlich von 15 auf 17 Millionen. Der Anteil dieser Haushalte am gesamten Privatvermögen nahm von 40 auf 41 Prozent zu. Nach Schätzung von BCG dürfte er bis 2019 auf 46 Prozent steigen.

Das rasanteste Wachstum sagen die Forscher der Spitzengruppe mit Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar voraus, bei der sich zuletzt bereits sechs Prozent des globalen Reichtums ballten. Millionäre und Superreiche profitierten bei ihren Finanzanlagen 2014 vom Börsen-Boom und der verbesserten Weltkonjunktur.

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