Harvard-Ökonom Rogoff rechnet mit Wachstumsdelle in China

Exklusiv

Der ehemalige IWF-Chefökonom Kenneth Rogoff warnt nach den jüngsten Börsenturbulenzen in China vor zu viel Optimismus.

Containerhafen in Shanghai Quelle: dpa

„Ich sehe in China natürlich keine Krise wie in Griechenland voraus“, sagte der Harvard-Professor der WirtschaftsWoche, „aber zu sagen, dass die Chinesen keine erhebliche Wachstumsdelle werden verkraften müssen, ist wirklich naiv. Die muss kommen. Das Land kann nicht 30 Jahre lang ohne Rückschlag wachsen. Dafür sind Verschuldung und politische Probleme dort schlicht zu groß.“

China versuche derzeit einen Kurswechsel, so Rogoff - „von einer Volkswirtschaft, die 50 Prozent ihres Bruttoinlandproduktes investiert und ganz überwiegend vom Export lebt, hin zu einer, die sich eher auf heimische Konsumenten verlässt. Dieser Übergang ist extrem schwierig. Selbst wenn er gelingt, wird die chinesische Wirtschaft langsamer wachsen“.

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