ifo-Experten Silberstreif am Horizont für Europas Wirtschaft

Laut dem ifo-Institut gibt es Hoffnung für das Wirtschaftsklima in der Euro-Zone. "Ein Silberstreif am Horizont ist erkennbar", erklärte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Mittwoch in München.

Ein Arbeiter von Thyssenkrupp schaut durch eine Stahlrolle. In der Wirtschaftslage der Eurozone gibt es laut ifo Licht am Ende des Tunnels. Quelle: dpa

Das Wirtschaftsklima im Euroraum hellt sich auf. Bei einer Expertenumfrage des ifo-Instituts mit der Internationalen Handelskammer in Paris wurde die aktuelle Lage zwar erneut etwas schlechter beurteilt, aber die Erwartungen für die nächsten sechs Monate stiegen auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Der entsprechende Ifo-Indikator für das Wirtschaftsklima legte im ersten Vierteljahr 2013 nach zwei Rückgängen in Folge erstmals wieder zu - auf 95,1 Punkte von 81,7 Zählern im Vorquartal.

In Italien, Griechenland, Portugal und Spanien berichteten die befragten Experten weiterhin über eine sehr angeschlagene Wirtschaft. Kaum besser sei die Lage in Frankreich, den Benelux-Staaten und Irland, „ungünstig“ in Österreich und Finnland. Nur in Deutschland und Estland herrsche eine zufriedenstellende Wirtschaftslage. Aber in allen Euro-Mitgliedsländern bis auf Estland haben sich die Erwartungen für die nächsten sechs Monate deutlich aufgehellt.

Am Montag war der Sentix-Index für die Wirtschaft in der Euro-Zone das sechste Mal in Folge gestiegen. Die Aussichten für das nächste Halbjahr notierten laut Sentix sogar auf dem höchsten Stand seit Beginn der Finanzkrise vor sechs Jahren. Bereits vor einem Monat hatte das Münchner Ifo-Institut eine leichte Erholung der krisengeschüttelten Euro-Wirtschaft bis zum Sommer vorhergesagt.

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