Ifo-Geschäftsklima-Index Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert sich leicht

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar leicht verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 106,7 Punkten im Vormonat auf 106,8 Punkte, wie das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung am Montag in München mitteilte.

Deutschland ist Logistik-Weltmeister
Platz zehn: JapanDie Weltbank hat rund 6000 Logistikunternehmen rund um den Globus befragt, wie ihre Erfahrungen mit der Zollabfertigung, der Nachverfolgung von Paketen und der Pünktlichkeit von Dienstleistern in verschiedenen Ländern sind. Die Unternehmen konnten in den Kategorien Zollabfertigung, Handels- und Transportinfrastruktur, Lieferungen, Zufriedenheit mit regionalen Logistikunternehmen, Pünktlichkeit und Transparenz Punkte von eins bis fünf vergeben. Daraus ergibt sich der Logistics Performance Index (LPI).Japan liegt mit einem LPI von durchschnittlich 3,91 auf Rang zehn. Am höchsten ist die Einzelwertung Japans in der Kategorie Pünktlichkeit mit 4,24 von fünf möglichen Punkten. Quelle: AP
Platz neun: USAMit nur 0,01 Punkten mehr ziehen die USA im Logistik-Ranking an Japan vorbei: 3,92 Punkte vergaben die befragten Logistiker an Amerika. Die höchste Punktzahl gab es für die Qualität der Handels- und Transportinfrastruktur (4,18 Punkte), am schlechtesten bewertet wurde das Arrangieren von Lieferungen zu arrangieren (3,45 Punkte). Quelle: REUTERS
Platz acht: LuxemburgAn Luxemburg gingen je 3,82 Punkte für die Effizienz der Zollabfertigung und das problemlose Arrangieren von Lieferungen, 3,91 Punkte für die Qualität der Infrastruktur an sich, 3,78 Punkte für die Qualität der regionalen Logistikdienstleister, 3,68 Punkte für die Nachverfolgung von Sendungen und 4,71 Punkte für die Pünktlichkeit. Insgesamt erreicht Luxemburg 3,95 von fünf Punkten. Quelle: dpa
Platz sieben: NorwegenNorwegen tat sich insbesondere bei der Qualität der Zollabfertigung mit 4,21 Punkten hervor. Insgesamt ergatterte Norwegen mit 3,96 Punkten Platz sieben - im Jahr 2012 belegte das skandinavische Land noch Rang 22. Quelle: AP
Platz sechs: SchwedenAuch Schwedens Logistik kann sich sehen lassen. Bestnoten gab es für die Pünktlichkeit (4,26 Punkte). Insgesamt erzielte Schweden eine LPI von 3,96 Punkten. Quelle: AP
Platz fünf: Singapur Singapur hat sich gegenüber dem Logistik-Ranking der Weltbank aus dem Jahre 2012 verschlechtert. Vor zwei Jahren belegte Singapur noch Platz eins, heute reicht es mit einem LPI von vier von fünf möglichen Punkten nur noch für Platz fünf. Die beste Wertung bekam Singapur mit 4,28 Punkten übrigens für die Qualität der Handels- und Transportinfrastruktur. Quelle: dpa
Patz vier: GroßbritannienInsgesamt gingen 4,01 Punkte an das Vereinigte Königreich. Im einzelnen bekam England folgende Punkte: Qualität der Zollabfertigung: 3,94 Qualität der allgemeinen Infrastruktur: 4,16 Qualität von Logistikdiensten: 4,03 Sendungsnachverfolgung: 4,08 Pünktlichkeit: 4,33 Quelle: REUTERS
Platz drei: BelgienMit 4,04 Punkten belegt Belgien den dritten Rang. Gleich in vier von sechs Kategorien holte Belgien mehr als vier von fünf Punkten. Quelle: dpa
Platz zwei: NiederlandeDie Silbermedaille geht mit 4,05 Punkten an die Niederlande. Mit einer Einzelwertung von 4,34 Punkten schnitten sie in der Kategorie Pünktlichkeit am besten ab. Im Jahr 2012 erzielten unsere Nachbarn nur 4,02 Punkte. Quelle: dapd
Platz eins: DeutschlandDie Deutschen sind nicht nur Export- sondern auch Logistik-Weltmeister. Für die Leichtigkeit der Absprachen von Lieferungen gab es 3,74 Punkte, für Qualität der Zollabfertigung 4,10 Punkte, für die Qualität der hiesigen Logistikunternehmen 4,12 Punkte, für die Qualität der Sendungsnachverfolgung 4,17 Punkte, für die Qualität der Handels- und Transportinfrastruktur 4,32 Punkte und für die Pünktlichkeit 4,36 Punkte. Insgesamt verliehen die befragten Logistikunternehmen Deutschland 4,12 Punkte. Damit hat sich die Bundesrepublik nicht nur verbessert (Rang vier im Jahr 2012), sondern sich auch gegen 159 andere Länder durchgesetzt. Quelle: dpa

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar trotz Griechenland-Krise und Ukraine-Krieg den vierten Monat in Folge aufgehellt - allerdings nur minimal. Das Ifo-Geschäftsklima-Barometer kletterte von 106,7 auf 106,8 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag unter Berufung auf seine Umfrage unter 7000 Managern mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten ein Plus auf 107,7 Zähler erwartet. "Die deutsche Wirtschaft zeigt sich robust gegenüber den geopolitischen Unsicherheiten", erklärte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Die Führungskräfte beurteilten ihre Lage etwas schlechter als im Vormonat, ihre Geschäftsaussichten hingegen optimistischer.

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Die gesunkenen Ölpreise und der schwächere Euro wirken derzeit wie ein zusätzliches Konjunkturprogramm für Europas größte Volkswirtschaft: Billigere Energie spart Unternehmen wie Verbrauchern viele Milliarden, während die Abwertung der Währung deutsche Waren in Übersee verbilligt. Rekordbeschäftigung und steigende Löhne schieben zudem den Konsum an. Viele Ökonomen gehen inzwischen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um bis zu zwei Prozent wachsen kann. 2014 waren es 1,6 Prozent.

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