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Inflation Sorgen momentan „sehr übertrieben“

Am Donnerstag äußerte sich EZB-Chef Mario Draghi positiver über die wirtschaftliche Lage des Euro-Raums. Ratsmitglied Villeroy de Galhau bezeichnet bestehenden Inflationssorgen als übertrieben.

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Des Weiteren verweist Frankreichs Notenbank-Gouverneur auf die zurückliegenden Probleme einer Deflation und macht deutlich, dass diese heute fast gänzlich verschwunden seien. Quelle: Reuters

Paris Frankreichs Notenbank-Gouverneur Francois Villeroy de Galhau sieht derzeit keinen Grund für Übermäßige Inflationssorgen im Euro-Raum. „Wenn die Deflationsgefahren glücklicherweise dank unserer Schritte hinter uns liegen, so wäre die umgekehrte Furcht vor einer Rückkehr der Inflation heute sehr übertrieben,“ sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) am Montag. EZB-Präsident Mario Draghi hatte sich am Donnerstag nach dem Zinsbeschluss etwas optimistischer zur wirtschaftlichen Lage des Währungsraums geäußert als noch zuletzt. Die Gefahr einer Deflation - einer gefährlichen Abwärtsspirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen und Investitionen - sei größtenteils verschwunden, sagte er.

Die Konjunkturdaten in der Euro-Zone zeichneten zuletzt das Bild einer sich festigenden Erholung. Die Inflation war im Februar sogar mit 2,0 Prozent leicht über das Ziel der EZB von knapp unter zwei Prozent hinaus geschossen, das sie als optimalen Wert für die Wirtschaft anstrebt.

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