WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Jeffrey Sachs zur Flüchtlingskrise In Afrika statt in Syrien investieren

Exklusiv

US-Starökonom Jeffrey Sachs kritisiert den deutschen Entwicklungshilfeansatz. Deutsche und europäische Helfer sollten sich auf Afrika konzentrieren. "Dort leben wirklich arme Menschen", so Sachs.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Jeffrey Sachs Quelle: AP

Jeffrey Sachs, einer der einflussreichsten Ökonomen der Welt, kritisiert den deutschen Entwicklungshilfeansatz – der sich gerade in der Flüchtlingskrise zu stark auf Syrien und den Nahen Osten konzentriere.  „Deutsche und europäische Helfer sollten sich auf Afrika konzentrieren“, sagte Sachs der WirtschaftsWoche. „Dort leben wirklich arme Menschen, die Hilfe brauchen.“ Sie zu fördern, könne künftige Flüchtlingsströme verhindern helfen.

Sachs fordert dafür von den Industriestaaten Milliardeninvestitionen für Bildung und Infrastruktur. „Für Gesundheit und Bildung brauchen wir etwa 50 Milliarden Dollar in Afrika pro Jahr“, so Sachs. Für Infrastrukturprojekte könnten bis zu 200 Milliarden Dollar zusätzlich anfallen. „Die Infrastruktur sollten wir über gering verzinste und langfristige Kredite finanzieren“, fordert der Ökonom von der  Columbia University in New York.

Mehr lesen Sie in der aktuellen WirtschaftsWoche. Mit dem WiWo-Digitalpass erhalten Sie die Ausgabe bereits am Donnerstagabend in der App oder als eMagazin. Alle Abo-Varianten finden Sie auf unserer Info-Seite.

Jetzt auf wiwo.de

Sie wollen wissen, was die Wirtschaft bewegt? Hier geht es direkt zu den aktuellsten Beiträgen der WirtschaftsWoche.
Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%