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Konjunktur Chinas Industrie findet zu alter Stärke

China gilt als die Lokomotive der Weltwirtschaft. Die Industrie aus dem Reich der Mitte verkündet nun ein so starkes Wachstum wie seit Mai 2011 nicht mehr. Experten bleiben auch fürs neue Jahr optimistisch.

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Mitarbeiter im Volkswagen-Werk in Nanjing, China. Die chinesische Industrie findet zu alter Stärke zurück. Quelle: dpa

Peking Chinas Industrie hat zum Jahresende zu alter Stärke zurückgefunden. Der Sektor nahm im Dezember deutlich an Fahrt auf und wuchs so stark wie seit Mai 2011 nicht mehr. Experten erwarten nun, dass die Industrie auch gut ins neue Jahr startet.

Der Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC stieg im Dezember nach endgültigen Daten vom Montag auf 51,5 Punkte. Vorläufig war lediglich ein Stand von 50,9 Prozent errechnet worden. Das Barometer bleibt damit den zweiten Monat in Folge über der Schwelle von 50 Punkten, ab der es Wachstum angezeigt. Im November wurden 50,5 Punkte bestimmt.

Der HSBC-Index liegt im Einklang mit anderen Daten, die zuletzt auf einen Aufschwung in der Volksrepublik hindeuteten. Im dritten Quartal hatte sich das Wachstum in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft noch auf 7,4 Prozent abgekühlt - der siebte Rückgang in Folge, nun rechnen Experten jedoch wieder mit einem Plus zum Vorquartal. Nach Einschätzung des HSBC-Chefökonomen für China, Hongbin Qu, werden dazu auch eine Stabilisierung des Immobilienmarktes und Infrastruktur-Projekte beitragen. Trotz der erwarteten, leichten Beschleunigung im Schlussquartal steuert China 2012 mit rund siebeneinhalb Prozent auf sein schwächstes Wachstum seit 1999 zu. Dies hängt auch mit der schwächeren Entwicklung des Exports zusammen.

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