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Konjunktur Inflation in der Eurozone legt leicht zu

Der Preisauftrieb im Euroraum hat sich von niedrigem Niveau aus im November leicht verstärkt. Wegen der auseinanderklaffenden Wirtschaftslage ist die Preisentwicklung im Währungsraum nach wie vor sehr unterschiedlich.

Wo das Geld am schnellsten an Wert verliert
Die Bevölkerung im Jemen fordert, ihren ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh zur Rechenschaft zu ziehen - für die getöteten Bürger während der Jasmin-Revolution. Das Land verzeichnet derweil eine Inflation in Höhe von 17,61 Prozent. Quelle: IWF, Angaben in Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat Quelle: dpa
Suriname: 17,71 Prozent. In der Hauptstadt Paramaribo protestieren politische Aktivisten gegen die kürzlich beschlossenen Amnestiegesetze. Diese gewähren dem Präsidenten Desi Bouterse Straffreiheit. Er und weitere Politiker werden beschuldigt, 1982 Oppositionelle während der damaligen Diktatur ermordet zu haben. Quelle: REUTERS
Sudan: Der Präsident Omar al-Bashir lässt sich für die Befreiung der Heglig Öl-Felder von Süd-Sudan feiern. Die Inflationsrate liegt bei 18,09 Prozent. Quelle: dpa
China hat der African Union einen Hauptsitz gespendet. Das neue Gebäude befindet sich in der Hauptstadt von Äthiopien, Addis Abeba. Die Inflation liegt hier bei 18,11 Prozent. Quelle: dpa
Im ehemaligen Bürgerkriegsland Sierra Leone liegt die Inflation bei 18,46 Prozent. Quelle: REUTERS
Vietnam: 18,69 Prozent Quelle: REUTERS
Iran: 21,30 Prozent Quelle: dapd

Die jährliche Inflationsrate stieg von 0,7 Prozent im Vormonat auf 0,9 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Eine erste Schätzung von Ende November wurde damit bestätigt. Die Teuerung liegt gegenwärtig deutlich niedriger als der Wert, bei dem die Europäische Zentralbank (EZB) von Preisstabilität spricht. Er beträgt knapp zwei Prozent. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise im November um 0,1 Prozent.

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Wegen der auseinanderklaffenden Wirtschaftslage ist die Preisentwicklung im Währungsraum nach wie vor sehr unterschiedlich. In Griechenland und Zypern sinken die Verbraucherpreise, weil die Länder in der Rezession feststecken. In Staaten wie Portugal, Irland oder Spanien bewegt sich die Teuerung nur knapp über der Nulllinie. Wirtschaftlich robustere Mitgliedstaaten wie Deutschland, Österreich oder Finnland weisen zwar höhere Inflationsraten auf, allerdings liegt die Teuerung ebenfalls dort unter dem EZB-Zielwert.

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