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Konjunktur Inflation zum vierten Mal in Folge schwächer

In Deutschland hat sich der Preisauftrieb im November den vierten Monat in Folge abgeschwächt. Auf Jahressicht seien die Verbraucherpreise um 1,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mit und bestätigte damit vorläufige Angaben. Volkswirte hatten dies erwartet.

In Deutschland hat sich der Quelle: AP

Im Vormonat hatte die Jahresteuerung noch bei 2,4 Prozent gelegen. Auf Monatssicht sanken die Verbraucherpreise im November um 0,5 Prozent, nach einem Minus von 0,2 Prozent im Vormonat. Auch hier wurden vorläufige Ergebnisse wie erwartet bestätigt. Die jährliche Inflationsrate liegt damit erstmals seit fast eineinhalb Jahren unter der Zwei-Prozent-Marke.

Die stark rückläufige Teuerung sei maßgeblich von Preisrückgängen bei Mineralölprodukten geprägt, schreibt das Bundesamt. Vor allem die stark rückläufigen Weltmarktpreise für Rohöl hätten sich bemerkbar gemacht. Zusätzlich habe ein statistischer Basiseffekt die Teuerungsrate gedämpft: Im November 2007 waren nach starken Preisanstiegen bei Energie und Nahrungsmitteln außergewöhnlich hohe Preise beobachtet worden, die nun als Vergleichswerte in die Berechnung der aktuellen Jahresteuerungsrate eingehen und dämpfend wirken.

Der für europäische Vergleichszwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) sank im November im Monatsvergleich um 0,6 Prozent. Auf Jahressicht stieg der HVPI um 1,4 Prozent. Damit wurden die Erstschätzungen von minus 0,5 Prozent beziehungsweise plus 1,5 Prozent leicht nach unten revidiert.

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