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Konjunktur Ökonomen entwickeln Frühindikator für den privaten Konsum

Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) haben erstmals einen Frühindikator für den privaten Verbrauch entwickelt.

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Bisher mussten Ökonomen für aktuelle Konsumanalysen auf Stimmungsumfragen zurückgreifen.Die DIW-Ökonomen Christian Dreger und Konstantin Kholodilin überprüften den Zusammenhang zwischen der Verbraucherlaune und dem tatsächlichen Konsum. Datengrundlage sind Umfragen, die die EU-Kommission regelmäßig bei Verbrauchern in der Euro-Zone durchführt.

Die Wissenschaftler analysierten darüber hinaus, welche Konjunkturdaten das Ausgabeverhalten der privaten Haushalte am stärksten beeinflussen und gewichteten die Umfrageergebnisse entsprechend. Daher können sie die Höhe des Konsums deutlich vor Veröffentlichung der Daten des Statistischen Bundesamts prognostizieren.„Auf Grundlage unserer Prognosemethode erwarten wir für das dritte Quartal 2010 ein Wachstum des privaten Verbrauchs von etwa 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr“, sagt DIW-Konjunkturchef Christian Dreger. Demnach hätten die deutschen Konsumenten von Juli bis September knapp 314 Milliarden Euro ausgegeben. Für das Gesamtjahr 2010 rechnet das DIW mit einer Stagnation der Konsumausgaben.

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