Konjunktur US-Handelsdefizit verringert sich

Die Importe übertreffen die Exporte im Mai in den USA um 85,5 Milliarden Dollar. Davon könnte auch das US-Wachstum auch profitieren.

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Der Internationale Währungsfonds IWF erwartet für dieses Jahr nur noch ein Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukts von 2,9 Prozent. Quelle: imago images/ZUMA Wire

Das Defizit in der US-Handelsbilanz hat sich im Mai leicht verringert. Die Importe in Höhe von 341,4 Milliarden Dollar übertrafen die auf ein Rekordniveau von 255,8 Milliarden Dollar angestiegenen Exporte um 85,5 Milliarden, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte.

Im April war das Defizit mit revidiert 86,7 Milliarden Dollar noch größer ausgefallen. Von Reuters befragte Experten hatten für Mai mit einer Lücke von 84,9 Milliarden Dollar gerechnet. Sollte der Trend zu rückläufigen Defiziten anhalten, könnte der Außenhandel im zweiten Quartal erstmals seit fast zwei Jahren wieder zum Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft beigetragen haben.

Der Internationale Währungsfonds IWF erwartet für dieses Jahr nur noch ein Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukts von 2,9 Prozent. Für 2023 rechnet der Fonds mit 1,7 Prozent und für 2024 nur noch mit einem Plus von 0,8 Prozent. Es werde enger, eine Rezession in den USA zu verhindern, warnte der IWF.

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