Konjunktur Verbraucher schieben Wirtschaft der Euro-Zone an

Niedrige Ölpreise und konsumfreudige Verbraucher sorgen dafür, dass sich der leichte Aufschwung in der Euro-Zone weiter fortsetzt. Das Gefälle innerhalb der einzelnen Mitgliedsländer bleibt allerdings groß.

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Brunnen am österreichischen Parlamentsgebäude Quelle: dpa
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Big Ben und Westminster Abbey Quelle: REUTERS

Die Wirtschaft in der Euro-Zone setzt ihren moderaten Aufschwung dank kauffreudiger Verbraucher fort. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von Juli bis September um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag eine frühere Schätzung bestätigte. Im Frühjahr hatte es allerdings noch zu einem Plus von 0,4 Prozent gereicht.

Getragen wird das Wachstum vor allem von den Verbrauchern. Ihnen bleibt wegen niedriger Ölpreise mehr Geld für den Konsum übrig, der um 0,4 Prozent zulegte. Die Ausfuhren kletterten um 0,2 Prozent. Der schwache Euro hilft den Exporteuren, da er ihre Produkte in anderen Währungsgebieten billiger und damit wettbewerbsfähiger macht. Dagegen stagnierten die Investitionen der Unternehmen, die sich wegen der ungewissen Aussichten auf wichtigen Absatzmärkten wie China und Russland zurückhalten.

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Das Gefälle innerhalb der 19 Euro-Mitgliedsstaaten bleibt groß. Spanien wuchs mit 0,8 Prozent mehr als doppelt so schnell wie der Währungsraum insgesamt. Dagegen schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt in Griechenland um 0,9 Prozent. Deutschland als größte Volkswirtschaft der Euro-Zone legte um 0,3 Prozent zu, genauso wie die Nummer zwei Frankreich.

Die Europäische Zentralbank rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum von 1,5 Prozent in der Währungsunion, das sich 2016 auf 1,7 Prozent erhöhen soll. 2017 sollen es dann 1,9 Prozent sein.

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