Konjunkturprognose Aufschwung kommt bei deutschen Beschäftigten an

Der Aufschwung in Deutschland kommt dem gewerkschaftsnahen IMK-Institut zufolge zunehmend bei den Arbeitnehmern an. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr um 1,6 und 2015 um 2,4 Prozent steigen.

Deutschlands wichtigste Handelspartner
Russische Föderation Quelle: dpa-tmn
Belgien Quelle: REUTERS
Die Schweizer Landesfahne weht am Großen Aletschgletscher Quelle: ZB
Die Österreichische Flagge Quelle: dpa
assanten und Fahrzeuge passieren in Rom das Kolosseum Quelle: dapd
Lichtereines vorbei fahrenden Busses strahlen vor dem Big Ben in London Quelle: Reuters
Eine US-Flagge weht vor der Freiheitsstatue Quelle: REUTERS
Platz 3: ChinaDie Nummer drei der wichtigsten Handelspartner der Bundesrepublik geht an China. Die Volksrepublik importierte 2012 Waren im Wert von 66,6 Milliarden Euro. Andersherum importierten die Deutschen chinesische Waren im Wert von 77,3 Milliarden Euro. Insgesamt kommt das Handelsaufkommen zwischen der Bundesrepublik und China somit auf einen Wert von 143,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr übrigens ein Rückgang von 0,3 Prozent. 2011 waren es noch 144,4 Milliarden Euro gewesen. Quelle: REUTERS
Niederlande Quelle: dpa
Frankreich Quelle: dpa

"Erstmals seit längerer Zeit hat Deutschland gute Aussichten auf einen balancierten Aufschwung, von dem breite Schichten der Bevölkerung profitieren", sagte der Direktor des Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, am Donnerstag. So dürften die real verfügbaren Einkommen dem Institut zufolge in diesem Jahr um 1,6 Prozent zulegen, 2015 sogar um 2,4 Prozent. Ein Grund dafür sei die zum 1. Januar geplante Einführung eines gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro, erklärte Horn. Damit setze die Bundesregierung "wichtige Impulse für die Lohnentwicklung". Anders als im vergangenen Jahrzehnt hänge der Aufschwung dadurch nicht mehr ausschließlich am Außenhandel, sondern werde wesentlich vom privaten Konsum und zunehmend von den Investitionen im Inland getragen.

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Im Januar war das Institut von einer nur schwachen Belebung der Konjunktur in Deutschland ausgegangen. Als Grund wurde damals die Schwäche vieler europäischer Handelspartner genannt. Das Institut in der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung rechnet für 2014 mit einem Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent. Die Prognose liegt damit unter der Vorhersage anderer großer Institute, die einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 1,6 bis 1,9 Prozent erwarten.

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