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Krisenland Arbeitslosigkeit in Griechenland auf neuem Rekordhoch

Nicht nur die Sparbemühungen der Regierung, sondern auch die Rezession treiben die Arbeitslosenquote in Griechenland in ungekannte Höhen. Im Vergleich zur Euro-Zone ist sie doppelt so hoch als der Durchschnitt.

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Arbeitslose warten auf die Auszahlung ihrer Arbeitslosenunterstützung in Athen: Die Erwerbslosenquote hat einen neuen Höchststand erreicht. Quelle: dpa

Athen Die Rezession in Griechenland treibt die Arbeitslosigkeit auf immer neue Rekordhöhen. Die Arbeitslosenquote stieg im Januar auf 27,2 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Donnerstag in Athen mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Datenveröffentlichung 2006. Im Dezember lag der Wert nach neuen Berechnungen noch bei 25,7 Prozent.

Zum Vergleich: In der gesamten Euro-Zone hatte die Arbeitslosigkeit im Januar zwar ebenfalls einen Rekord erreicht, die Quote blieb jedoch mit zwölf Prozent deutlich niedriger als in Griechenland.

Der Mittelmeerstaat steckt seit vielen Jahren tief in der Rezession und hängt am Finanztropf seiner Euro-Partner. Der harte Sparkurs – im Gegenzug für Milliardenhilfen – bremst kurzfristig die ohnehin schwache Konjunktur zusätzlich.

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