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Olaf Scholz Finanzministerium rechnet mit höheren Zinslasten für Bundeshaushalt

Olaf Scholz (SPD), Bundesfinanzminister Quelle: dpa

Das Bundesfinanzministerium rechnet für die kommenden Jahre mit höheren Zinsen. Die Bundesregierung stelle sich in der "Finanzplanung bis zum Jahr 2022 auf eine notwendige Normalisierung des Kapitalmarktumfelds ein".

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Das Bundesfinanzministerium rechnet für die kommenden Jahre mit höheren Zinsen. Die Bundesregierung stelle sich in der "Finanzplanung bis zum Jahr 2022 auf eine notwendige Normalisierung des Kapitalmarktumfelds ein", berichtete der "Spiegel" am Samstag unter Berufung auf ein internes Papier des Ministeriums. Scholz dürfe nicht "von einer dauerhaften Entlastung der öffentlichen Haushalte durch das nach wie vor außergewöhnliche Niedrigzinsumfeld" ausgehen, heiße es dort.

Derzeit lässt Scholz den Haushalt für 2018 und damit verbunden die mittelfristige Finanzplanung bis 2022 aufstellen. In der Europäischen Zentralbank mehren sich die Stimmen, die wie an den Börsen erwartet eine Zinserhöhung bis Mitte nächsten Jahres für möglich halten. In der Euro-Zone liegt der Leitzins seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

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