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Preisentwicklung Inflation im Einkaufswagen

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Grundsätzlich reagieren nicht alle Branchen gleich schnell auf die Inflation. Während der Preis für Lebensmittel deutlich steigt, können die Hersteller von Unterhaltungselektronik seit Jahren immer billiger produzieren und somit auch verkaufen. Auch werden Autos nicht deshalb teurer, weil die Spritpreise durch die Decke gehen.

Mit dem Benzinpreis soll es im Übrigen weiter bergauf gehen, auch wenn der Preis kurzfristig gesunken ist. Durch eine stetig weiter steigende Nachfrage aus Asien soll der Rohölpreis laut Experten noch einige Zeit auf hohem Niveau bleiben. Das betrifft sowohl die Benzin- als auch die Heizölpreise.

Teuerung trifft vor allem Niedriglöhner

Die EZB geht davon aus, dass auf die 17 Euro-Länder in 2011 eine Teuerungsrate von 2,5 Prozent zukommt. Beim IWF rechnen die Analysten damit, dass es noch weiter aufwärts geht: Sie erwarten in Europa eine Inflation von 3,8 Prozent. Eine solche Entwicklung beträfe vor allem Geringverdiener. Diese geben Studien zufolge einen Großteil ihres Gehaltes für Konsum aus.

Weitere Zinserhöhungen in 2011

 Für das kommende Jahr sagt die EZB wieder eine Inflationrate von insgesamt 1,9 Prozent voraus – das wäre eine Rückkehr zur Preisstabilität nach der Definition der Europäischen Zentralbank. Dass dann der Leitzins nach der jüngsten Anhebung wieder auf ein Prozent gesenkt wird, ist allerdings höchst unwahrscheinlich. Experten rechnen mit zwei weiteren Zinserhöhungen in 2011.

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