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Städteranking 2013 Die teuersten Pflaster Deutschlands

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München ist teuerstes Pflaster

In diesen Städten lebt es sich am teuersten
Platz zehn: SydneyLaut dem Städteranking " Cost of Living Survey" landet Australiens größte Stadt Sydney auf Platz zehn der teuersten Städte weltweit. Für das Ranking hat das Beratungsunternehmen Mercer die Kosten von mehr als 200 Produkten und Dienstleistungen in 214 Städten miteinander verglichen. Darunter sind zum Beispiel Miete, öffentliche Verkehrsmittel, Haushaltswaren, Lebensmittel, Kleidung und Freizeitangebote. "Die Miete stellt den mit Abstand größten Kostentreiber dar", sagt Mercer-Expertin Margit Kaiser. In Sydney schlagen aber auch noch ganz andere Dinge ordentlich zu Buche. So kostet eine Jeans durchschnittlich 113,55 und eine internationale Tageszeitung 6,20 Dollar. Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms
Platz neun: BernIn der Schweizer Hauptstadt Bern kostet eine Tasse Kaffee umgerechnet 4,68 Dollar. Auch Miete, Kleidung, Benzin und Dienstleistungen sind im Vergleich so teuer, dass es im internationalen Vergleich für Platz neun gereicht hat. Quelle: obs
Platz acht: Zürich Auch der achte Platz geht an die Schweiz. In der größten Schweizer Stadt lebt es sich noch teurer als in Bern. Wer hier ins Kino gehen möchte, zahlt übrigens im internationalen Vergleich am meisten. 20,66 Dollar kostet die einfache Kinokarte. Und auch alles andere ist in Zürich nicht billig. Quelle: dpa
Platz sieben: GenfDer siebte Platz geht an Genf. Dort kostet beispielsweise eine Tasse Kaffee 6,52 Dollar. Quelle: dpa/dpaweb
Platz sechs: Hong KongDas Ranking wird neben den Schweizer Großstädten auch von Metropolen aus dem asiatisch-pazifischen Raum dominiert. Den Auftakt macht die Weltstadt Hong Kong. Dort kostet beispielsweise ein Liter Normalbenzin durchschnittlich 2,23 Dollar. Verglichen mit den anderen 214 Städten ist das ist der höchste Preis. Quelle: REUTERS
Platz fünf: Singapur"In Europa sind die Lebenshaltungskosten in einigen Ländern durch starke nationale Währungen gestiegen, in der Schweiz sogar trotz teilweise sinkender Wohnkosten. Eine gegenläufige Entwicklung sehen wir in Asien, wo lokale Währungen etwas geschwächt sind", sagt Kaiser. Trotzdem bewegen sich die Lebenshaltungskosten in vielen asiatischen Städten noch immer auf einem sehr hohen Niveau. So auch in Singapur, wo beispielsweise der Liter Normalbenzin 1,76 Dollar kostet. Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms
Platz vier: N DjamenaAuf Platz vier folgt mit N’Djamena im Tschad eine afrikanische Stadt. "Importierte Güter wie Kleidung und Haushaltswaren sind in der Regel kostspielig. Dies erklärt beispielsweise die hohe Platzierung der afrikanischen Städte, wo diese Faktoren besonders stark ins Gewicht fallen", erklärt Mercer-Expertin Margit Kaiser. Quelle: REUTERS

Doch die Preissteigerung ist das eine, das Preisniveau das andere. Mit großem Abstand registriert das Online-Portal München als teuerstes Pflaster für Eigentumswohnungen. Der Quadratmeter kostet dort im Durchschnitt 4155 Euro – deutlich mehr als im zweitplatzierten Freiburg, wo Käufer 2974 Euro für den Quadratmeter hinlegen müssen. Auf dem dritten Platz findet sich Regensburg mit 2766 Euro pro Quadratmeter. Magdeburg, Chemnitz und Salzgitter dagegen finden sich in dieser Statistik auf den Plätzen 69 bis 71 wieder – mit Quadratmeterpreisen von 929 Euro, 856 Euro und 829 Euro.

Diese Städte hatte die Deutsche Bundesbank mit Sicherheit nicht im Sinn, als sie kürzlich vor möglichen Preisblasen auf dem deutschen Immobilienmarkt gewarnt hat. Die Spitzenreiter aber womöglich schon? Immobilienscout24 jedenfalls hat einen Index für Preisblasen ermittelt und vergleicht dabei die Entwicklung der Mieten und der Preise für Eigentumswohnungen. Beobachtungszeitraum ist auch hier der Zeitraum zwischen dem 3. Quartal 2008 und dem 3. Quartal 2013. Dort, wo die Eigentumswohnungspreise in dieser Zeit wesentlich schneller gestiegen sind als die Mietpreise, vermuten die Experten eine beginnende Preisblase. Dies trifft zu auf Regensburg, wo die Eigentumswohnungspreise um 49,4 Prozentpunkte schneller stiegen als die Mieten, in München, wo der Überhang bei 33,7 Prozentpunkten lag und in Freiburg mit einer Differenz von  33,1 Prozentpunkten. Die Boomstädte finden sich im Preisblasen-Index daher auf den letzten drei Plätzen wieder. Völlig ausgeglichen dagegen war die Entwicklung der Mieten und Eigentumswohnungspreisen in Pforzheim (Platz 17), wohingegen – wenig überraschend – die Städte Bottrop (minus 7,7 Prozentpunkte), Herne (minus 7,4 Prozentpunkte) und Gelsenkirchen (minus 7,0 Prozentpunkte) mit der geringsten Blasengefahr die Plätze eins bis drei belegen.    

Konjunktur



In Regensburg allerdings scheint sich die Lage künftig zu entspannen. Bei den 2011 fertiggestellten Wohnungen liegt die Stadt an der Donau mit 17,3 fertiggestellten Wohnungen je 1000 Wohnungen des Bestands an der Spitze, bei den Baugenehmigungen mit 15,5 je 1000 Wohnungen des Bestands hinter Ingolstadt auf Platz zwei. Am wenigsten gebaut wird dagegen in Bremerhaven (0,9 fertiggestellte Wohnungen je 1000 Wohnungen des Bestands in 2011), in Halle (0,8) und Herne (0,5).

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    In Wolfsburg dagegen ist für die vielen Pendler und Wohnungssuchenden noch keine Besserung in Sicht: Bei den fertiggestellten Wohnungen liegt die Autostadt mit 5,3 je 1000 Bestandswohnungen auf Platz 20, bei den Baugenehmigungen mit sieben auf Platz 17.

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