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US-Konjunktur Verbraucher sind weniger zuversichtlich

Die US-Inflation bleibt moderat bei rund 1,0 Prozent. Derweil ist das Vertrauen der US-Verbraucher im Juli überraschend gesunken – Experten hatten beim privaten Konsum mit einer stabilen Stimmung gerechnet.

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Der private Konsum steht für rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der USA. Quelle: AP

Washington Die Inflation in den USA bleibt vergleichsweise niedrig. Die Verbraucherpreise lagen im Juni um 1,0 Prozent über dem Niveau vor einem Jahr, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die Teuerungsrate verharrte damit auf dem Mai-Wert und deutlich unter dem Schnitt der vergangenen zehn Jahre von 1,7 Prozent.

„Der Preisdruck fällt noch immer moderat aus“, sagte Helaba-Experte Ralf Umlauf. Die US-Notenbank Federal Reserve strebt bei der Inflation eine Zielmarke von zwei Prozent an. Von Mai auf Juni verteuerten sich die Lebenshaltungskosten um 0,2 Prozent.

Das Vertrauen der US-Verbraucher ist jedoch im Juli überraschend gesunken. Das entsprechende Barometer fiel auf 89,5 Punkte von 93,5 Zählern im Juni, wie die Universität Michigan am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Experten hatten mit einer stabilen Stimmung gerechnet.

Die amerikanische Konjunktur hängt stark von den Verbrauchern ab. Denn der private Konsum steht für rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

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