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Vermögensverwalter EZB lässt sich von Blackrock beraten

Die Europäische Zentralbank (EZB) will über den Aufkauf von Verbriefungen die Banken in den 18 Euro-Ländern anregen – und lässt sich dafür vom weltgrößten Vermögenverwalter beraten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) will sich von Blackrock beraten lassen. Quelle: dpa

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt bei der Entwicklung des von ihr geplanten Kaufprogramms für Kreditverbriefungen auf die Expertise des weltgrößten Vermögenverwalters Blackrock. Das sagte ein Sprecher der Notenbank am Mittwoch in Frankfurt.

EZB-Präsident Mario Draghi hatte vergangene Woche erklärt, die EZB arbeite mit Hochdruck an den Details des im Sommer in Aussicht gestellten Kaufprogramms. Blackrock Solutions, eine Sparte von Blackrock, werde die EZB bei der Gestaltung und technischen Umsetzung eines möglichen Programms beraten, die letzte Entscheidungen treffe aber die Zentralbank, sagte der Sprecher.

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Die EZB hofft, dass sie über den Aufkauf von Verbriefungen die Banken in den 18 Euro-Ländern anregen kann, mehr Kredite an Unternehmen und Haushalte zu vergeben und so die Wirtschaft anzukurbeln. Durch die Verbriefung von Darlehen können Banken Kreditrisiken an Investoren weitergeben und ihre Bilanzen auf diese Weise entlasten. Dadurch haben sie theoretisch mehr Mittel für weitere Darlehen.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sieht den Plan kritisch. Kreditverbriefungen waren in der Finanzkrise 2007/08 vor allem in den USA als Brandbeschleuniger in Verruf geraten. Der Markt für solche Papiere war daraufhin mehr oder weniger zusammengebrochen.

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