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Vor Jahreswende Inflation im Euro-Raum fällt deutlich unter EZB-Ziel auf 1,6 Prozent

Inflation im Euro-Raum fällt im Dezember Quelle: REUTERS

Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember nur noch um 1,6 Prozent im Euro-Raum an. Ausgelöst wurde der Inflationsrückgang maßgeblich von den Energie- und Lebensmittelpreisen.

Vor allem wegen bröckelnder Energiepreise ist die Inflation in der Euro-Zone vor dem Jahreswechsel deutlich unter den Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) gefallen. Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember binnen Jahresfrist nur noch um 1,6 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag auf Grundlage einer Schnellschätzung mitteilte. Volkswirte hatten mit 1,8 Prozent gerechnet, die EZB peilt knapp zwei Prozent als Idealwert für die Konjunktur an. Energie verteuerte sich zuletzt nur noch um 5,5 Prozent. Im November waren es noch 9,1 Prozent. Auch für verarbeitete Lebensmittel einschließlich Alkohol und Tabak mussten die Verbraucher nicht mehr so tief in die Tasche greifen: Sie verteuerten sich in Dezember um 1,7 Prozent (November: 2,0 Prozent).

Im November war die Teuerungsrate im Währungsraum mit 1,9 Prozent bereits knapp unter den von der EZB angestrebten Zielwert gefallen. Die EZB hat über Jahre mit billionenschweren Wertpapierkäufen versucht, die als zu niedrig eingeschätzte Inflation anzuheizen. Seit Anfang Januar hat sie dieses Programm auf Sparflamme gesetzt. Sie kauft keine neuen Papiere mehr hinzu und ersetzt lediglich noch auslaufende Anleihen.

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