Weltweite Konjunkturschwäche Volkswirte erwarten verhaltene Entwicklung am Arbeitsmarkt

Der Herbstaufschwung lässt die Zahl der Arbeitslosen im Oktober noch einmal sinken. Für das restliche Jahr sind Volkswirte jedoch skeptischer und rechnen eher mit einer Seitwärtsbewegung.

Die beliebtesten Arbeitgeber der Ingenieure
Platz 20: Bosch Rexroth4,2 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich Bosch Rexroth als Arbeitgeber. Quelle: Presse
Platz 19: Intel4,6 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich Intel als Arbeitgeber. Quelle: REUTERS
Platz 18: E.On4,7 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich E.On als Arbeitgeber. Quelle: dapd
Platz 17: BASF4,8 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich BASF als Arbeitgeber. Quelle: dapd
Platz 16: RWE4,8 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich RWE als Arbeitgeber. Quelle: dpa
Platz 15: MAN5,0 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich MAN als Arbeitgeber. Quelle: AP
Platz 14: ThyssenKrupp5,1 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich ThyssenKrupp als Arbeitgeber. Quelle: dpa
Platz 13: DLR5,6 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich DLR als Arbeitgeber. Quelle: Presse
Platz 12: Deutsche Bahn5,8 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich die Deutsche Bahn als Arbeitgeber. Quelle: dpa
Platz 11: Continental7,3 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich Continental als Arbeitgeber. Quelle: dpa
Platz 10: Fraunhofer-Gesellschaft7,4 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich die Frauenhofer Gesellschaft als Arbeitgeber. Quelle: Presse
Platz 9: Robert Bosch8,0 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich Bosch als Arbeitgeber. Quelle: dapd
Platz 8: EADS8,5 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich EADS als Arbeitgeber. Quelle: dpa
Platz 7: Lufthansa Technik10,3 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich die Lufthansa Technik als Arbeitgeber. Quelle: dpa
Platz 6: Daimler13,9 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich Daimler als Arbeitgeber. Quelle: dpa
Platz 5: Volkswagen14,0 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich VW als Arbeitgeber. Quelle: dpa
Platz 4: Siemens17,1 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich Siemens als Arbeitgeber. Quelle: dapd
Platz 3: Porsche17,9 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich Porsche als Arbeitgeber. Quelle: REUTERS
Platz 2: BMW20,7 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich BMW als Arbeitgeber. Quelle: dpa
Platz 1: Audi25,7 Prozent der Befragten Ingenieure wünschen sich Audi als Arbeitgeber. Quelle: dpa

Der Arbeitsmarkt wird sich nach Einschätzung von Experten in den kommenden Monaten verhalten entwickeln. Im Oktober sei die Erwerbslosigkeit im Zuge des jährlichen Herbstaufschwungs zwar um rund 50.000 gesunken, prognostizierten von der Nachrichtenagentur dpa befragte Volkswirte deutscher Großbanken übereinstimmend. Um jahreszeitliche Einflüsse bereinigt hingegen erwarteten sie eine Stagnation bis leichte Zunahme. Die offizielle Daten will die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag (30.10.) bekanntgeben.

„Die weltweite Konjunkturschwäche zieht sich doch ziemlich hin, und auch die Ukraine-Krise hat stärkere Schleifspuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen“, sagte Eckart Tuchtfeld von der Commerzbank. „Es sind vor allem die europäischen Volkswirtschaften, die Sorgen machen.“ Auch DZ-Bank-Experte Richard Holstein sieht die Konjunkturschwäche allmählich am hiesigen Arbeitsmarkt ankommen. Seine Schlussfolgerung: „Bis zum Jahresende wird es nicht zu einer durchgreifenden Besserung kommen.“

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„Dann haben wir Anfang 2015 die Einführung des Mindestlohns, der zu einem gewissen Anstieg der Arbeitslosigkeit führen dürfte“, ergänzte Holstein. Ab Mitte 2015 jedoch werde die Konjunktur wohl wieder anziehen, was sich auch auf dem Arbeitsmarkt positiv niederschlagen werde.

„Generell setzt sich der Beschäftigungsaufbau gedämpft weiter fort“, sagte Allianz-Volkswirt Rolf Schneider. „Da wir aber einen starken Zuzug nach Deutschland und eine steigende Erwerbsquote haben, wirkt sich das nicht in sinkender Arbeitslosigkeit aus.“ Zuletzt waren in Deutschland 2,808 Millionen Menschen auf Jobsuche. De Arbeitslosenquote betrug im September 6,5 Prozent. Befürchtungen, dass Deutschland in eine Rezession abrutschen könnte, halten die Volkswirte für unbegründet. „Insgesamt haben wir durch den privaten Konsum, die gute Arbeitsmarktlage und die höheren Löhne eine solide Entwicklung“, sagte Heiko Peters von der Deutschen Bank.

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