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Zinsentscheid Fed hält Fuß auf dem Gaspedal

Die US-Notenbank Fed lässt die Leitzinsen unverändert und will auch in unverändertem Tempo weiter Anleihen kaufen. Sie erwartet nun eine etwas schnellere Besserung am US-Arbeitsmarkt.

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Fed-Chef Ben Bernanke: Der Leitzins bleibt unverändert. Quelle: Reuters

Washington Die Währungshüter in den USA sehen derzeit trotz einer Besserung am Arbeitsmarkt und stabilen Wachstumsprognosen keinen Grund für eine Änderung der Geldpolitik. Der geldpolitische Ausschuss (FOMC) der Fed entschied am Mittwoch nach zweitägigen Beratungen, den Leitzins weiterhin in einer Spanne zwischen 0 und 0,25 Prozent zu belassen.

Er bekräftige das Versprechen, die Zinsen erst anzuheben, wenn die die Arbeitslosenquote unter 6,5 Prozent gefallen. Diese verharrt derzeit bei 7,7 Prozent. Zudem sollen weiterhin jeden Monat Anleihen im Wert von 85 Milliarden Dollar zur Ankurbelung der Konjunktur angekauft werden. „Das Komitee sieht weiterhin Risiken für die ökonomische Entwicklung“, hieß es zur Begründung ohne die aktuelle Zypernkrise oder die Sparmaßnahmen der US-Regierung als Grund zu nennen.

Die Fed hatte die Zinsen im Dezember 2008 auf die Spanne zwischen 0 und 0,25 Prozent gesenkt, um die damals gerade ausgebrochene Finanzkrise zu bekämpfen. Seitdem hat sich zudem für Billionen von Dollar Anleihen gekauft.

Die führenden Notenbanker in den USA erwarten eine etwas schnellere Besserung der Lage am Arbeitsmarkt als bislang. Für dieses Jahr etwas rechnen sie mit einem Rückgang der Arbeitslosenraten im besten Fall von derzeit 7,7 Prozent auf 7,3 Prozent. Im Dezember hatten Währungshüter im günstigsten Fall mit 7,4 Prozent für 2013 gerechnet. Obwohl sie auch für 2014 mit einer weiter fallenden Quote ausgegangen prognostizieren sie erst für 2015 ein Unterschreiten der magischen Marke von 6,5 Prozent.

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