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Postbank Arbeitgeber kündigen neues Angebot für vierte Tarifrunde an

Im Postbank-Tarifstreit haben sich am Montag die Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi zur vierten Verhandlungsrunde getroffen. Ein Postbank-Sprecher kündigte ein verbessertes Arbeitgeber-Angebot an.

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Dem Unternehmen droht nach einer Urabstimmung eine unbefristete Arbeitsniederlegung der Mitarbeiter. Quelle: dpa

Bonn/Berlin Im Tarifstreit für die rund 18.000 Beschäftigten der Postbank haben sich Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi am Montag zur vierten Verhandlungsrunde getroffen. Zu Beginn der auf zwei Tage angesetzten Gespräche in Berlin kündigte ein Postbank-Sprecher ein verbessertes Arbeitgeber-Angebot an. Einzelheiten wollte er zunächst nicht nennen. Die Gewerkschaft hatte zuvor mit unbefristeten Streiks gedroht, sollte es erneut zu keiner Einigung kommen. 97,7 Prozent der Beschäftigten hatten am Wochenende in einer Urabstimmung für unbefristete Arbeitsniederlegungen gestimmt.

Die Gewerkschaft fordert bei der Integration der Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank einen Kündigungsschutz bis Ende 2022 und außerdem fünf Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeberseite hatte zuletzt den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2019 und 2,5 Prozent mehr Geld angeboten. Die Gewerkschaft hatte dies abgelehnt.

Verdi hatte bereits zuvor zu Warnstreiks in mehreren Bundesländern aufgerufen. An den Aktionen beteiligten sich den Angaben zufolge bisher mehrere Tausend Beschäftigte in Hunderten Filialen.

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