Postbank Tarifverhandlungen noch ohne Ergebnis

Auch die dritte Runde der Tarifverhandlungen für Postbank-Mitarbeiter endet ohne Einigung. Das Angebot des Unternehmens wurde von Verdi nicht akzeptiert. In einer vierten Runde sollen die Gespräche fortgesetzt werden.

Verdi fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022 und fünf Prozent mehr Gehalt für Angestellte. Quelle: dpa

BonnDie Tarifverhandlungen für die rund 18.000 Beschäftigten der Postbank sind auch in der dritten Runde am Montagabend ohne Ergebnis geblieben. Die Gespräche sollten nun in einer vierten Runde fortgesetzt werden, berichtete ein Postbank-Sprecher am Dienstag. Das Unternehmen habe ein Angebot vorgelegt, das neben einer Anhebung der Löhne und Gehälter in zwei Stufen um insgesamt 2,5 Prozent auch einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum 30. Juni 2019 vorsieht.

Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor zu Warnstreiks in mehreren Bundesländern aufgerufen. An den Aktionen beteiligten sich den Angaben zufolge bisher mehrere Tausend Beschäftigte in Hunderten Filialen. Verdi fordert, bei der Integration der Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank den Kündigungsschutz bis Ende 2022 zu verlängern und verlangt fünf Prozent mehr Geld.

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