Preisentwicklung Britische Inflationsrate steigt auf 30-Jahres-Hoch

Im März sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um sieben Prozent angestiegen. Nun richtet sich der Blick auf die nächste Sitzung der Bank of England.

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Die Notenbank hatte die Zinsen erhöht, um dem Preisauftrieb entgegenzuwirken. Quelle: Reuters

Die britischen Verbraucherpreise sind im März so stark gestiegen wie seit drei Jahrzehnten nicht mehr. Waren und Dienstleistungen kosteten durchschnittlich 7,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Office for National Statistics am Mittwoch in London mitteilte. Das ist das höchste Niveau seit März 1992. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich einen Anstieg von 6,7 Prozent erwartet, nach einer Rate von 6,2 Prozent im Februar.

Die Bank of England stemmt sich mit Zinserhöhungen gegen die hochschießende Inflation im Land. Die Währungshüter treffen sich Anfang Mai zu ihrer nächsten Sitzung. Sie erhöhten Mitte März den Leitzins von 0,5 auf 0,75 Prozent. Die Londoner Notenbank hatte im Dezember als erste der großen Zentralbanken seit Beginn der Corona-Pandemie die Zügel angezogen. Ein weiterer Zinsschritt folgte im Februar.

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