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Preissteigerung Britische Inflationsrate stabilisiert sich bei 2,4 Prozent

Die Preise in Großbritannien sind im Oktober erneut um 2,4 Prozent gestiegen. Damit liegt die Inflation weiter über dem Ziel der britischen Notenbank.

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Die Inflation im Vereinigten Königreich hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Quelle: dpa

London Die Inflation in Großbritannien hat sich im Oktober auf hohem Niveau stabilisiert. Die Verbraucherpreise legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch mitteilte. Damit war der Preisauftrieb genauso hoch wie im September.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen etwas höheren Anstieg um 2,5 Prozent erwartet. „Sinkende Preise bei Textilien und Nahrungsmitteln stehen steigende Energiekosten gegenüber, da der Ölpreis weiter anzieht“, erklärte ONS-Statistiker Michael Hardie.

Die Inflation liegt bereits seit längerem über der Zielmarke der britischen Notenbank von zwei Prozent. Hauptgrund dafür ist die Abwertung der Landeswährung Pfund nach dem Brexit-Votum vom Sommer 2016. Dadurch verteuern sich die Importe, was die Kaufkraft der Briten schwächt.

Unterhändler der EU und aus Großbritannien haben einen Entwurf für den Ausstiegsvertrag ausgehandelt. Der soll die Grundlagen der Scheidung des Vereinigten Königreichs von der EU im März 2019 regeln.

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