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Privatbank Fürstenbank LGT plant weitere Übernahmen

Die Privatbank aus Liechtenstein will durch Übernahmen weiter wachsen. Längerfristig sei man auch an Zukäufen in neuen Geschäftsfeldern interessiert.

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Auch die Liechtensteiner Fürstenfamilie lässt ihr Geld von der Privatbank verwalten. Quelle: AP

Zürich Die Liechtensteiner Privatbank LGT will ihre Marktanteile in der Vermögensverwaltung auch durch weitere Übernahmen ausbauen. „Zukäufe erfolgen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vor allem in den Märkten, in denen wir heute schon Plattformen haben“, sagte Bankchef Prinz Max von und zu Liechtenstein am Montag auf der Bilanzpressekonferenz.

In der Vermögensverwaltung für Großkunden wie Versicherungen oder Pensionsfonds sei LGT längerfristig auch an Zukäufen in neuen Geschäftsbereichen wie Immobilien oder in den USA interessiert.

Im vergangenen Jahr hatte die Bank, die im Besitz der Fürstenfamilie von Liechtenstein steht, ihren Gewinn auch dank früherer Zukäufe um elf Prozent auf 314 Millionen Franken gesteigert. Das verwaltete Vermögen schrumpfte wegen der Marktturbulenzen zum Jahresende um zwei Prozent auf 198 Milliarden Franken. Mittlerweile habe die LGT dies jedoch wieder aufgeholt und kam per Ende Februar auf ein verwaltetes Vermögen von rund 210 Milliarden Franken, erklärte die Bank.

Bei der Kundschaft will LGT im laufenden Jahr netto tendenziell mehr neue Gelder einsammeln, als im Vorjahr: „Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir zwischen letztem Jahr und vorletztem Jahr liegen“, sagte Prinz Max. 2018 ging das sogenannte Nettoneugeld auf 6,8 Milliarden Franken zurück – nach 17,7 Milliarden Franken im Jahr davor.

LGT ist die größte Bank des Landes zwischen Österreich und der Schweiz. Auch die Fürstenfamilie lässt ihr Geld dort verwalten. Sie zählt zu den reichsten Adelsfamilien in Europa.

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